Punktgewinn in letzter Minute!

Nicht nur Kreisläuferin Bente Zboralski hatte es schwer, sich am Sonnabend gegen die gut organisierte Wilhelmsburger Abwehr durchzusetzen. Foto: rp

Handball-Oberliga: Janina Nowack sichert dem FC St. Pauli ein Remis

Rainer Ponik, Hamburg-West

Nach zwei Siegen zeigte die Formkurve bei den Oberliga-Handballerinnen des FC St. Pauli zuletzt steil nach oben. Klar, dass die Schützlinge von Ralf Kardel, Florian Mierau und Tina „Turner“ Schuldt die kleine Erfolgsserie im Stadtderby gegen die punktgleiche SG Wilhelmsburg ausbauen wollten. Allerdings hielt sich die Begeisterung bei Ralf Kardel in Grenzen: „Das angesetzte Schiedsrichter-Duo hat uns selten Glück gebracht.“
In einer umkämpften Partie zweier gleich starker Teams wechselte die Führung bis zur Halbzeit mehrfach. Nach dem Wiederanpfiff machten die Gastgeberinnen aus einem 7:8-Rückstand binnen kurzer Zeit einen 10:8-Vorsprung und nährten damit die Hoffnungen der rund 150 Fans, die das Derby in der Sporthalle Budapester Straße am Sonnabend „live“ verfolgten.

Im Angriff blieben viele Chancen ungenutzt

Allerdings blieben im Angriff viele Chancen ungenutzt, zudem wurden drei Siebenmeter verworfen. „In der Offensive hat heute keiner so richtig überzeugt“, musste Ralf Kadel nach dem Schlusspfiff einräumen.
Dabei zählt die Ausgeglichenheit ansonsten zu den größten Stärken des Teams, das erneut den Klassenerhalt anstrebt. Mit Bente Zboralski, Mira Heyers, Janina Nowack und Samira Krieschewski wurden vor Saisonbeginn gleich vier Spielerinnen verpflichtet, die im großen Kader des FC St. Pauli für noch mehr Konkurrenz sorgen.
In der Partie gegen Wilhelmsburg schmolz der Vorsprung binnen sechs Minuten wieder zusammen, und als die Gäste vier Minuten vor dem Ende sogar mit 13:12 in Führung gingen, musste St. Pauli um den Punktgewinn bangen. Hektik kam auf, denn die St. Pauli-Fans haderten mit den Schiedsrichtern, die dem FC auch diesmal kein Glück bringen wollten. Gut, dass Janina Nowack in der Schlussminute aber doch noch eine Lücke in der SGW-Abwehr nutzte, um wenigstens noch einen Punkt zu sichern.
„Auf die starke Abwehrleistung können wir aufbauen, vorn müssen wir aber wieder ideenreicher auftreten“, zog Ralf Kardel vor den wichtigen Partien in Kropp und gegen Bad Schwartau ein kurzes Fazit.
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