Polo Club zwischen Hoffen und Bangen

Catharina Wildbrett (links) will mit ihren Toren dazu beitragen, dass die Polo-Ladies nach dem Regionalligaaufstieg nun auch den Klassenerhalt schaffen. (Foto: rp)

Unterschiedliche Ziele bei den Hockey-Aufstiegsteams: Rissen mit Frischzellenkur

Rainer Ponik, Hamburg-West
Während ein Sturmtief nach dem anderen über Hamburg jagt, starten die Hockeyspieler der Regionalligateams aus dem Hamburger Westen in diesen Tagen in die Hallensaison. Dabei hat sich das Herrenteam des Hamburger Polo Clubs ehrgeizige Ziele gesetzt. Die Mannschaft von Spielertrainer Matthias Witthaus, der an der Seitenlinie zukünftig von Tobias Borregaard (zuletzt THC Altona-Bahrenfeld) unterstützt wird, will nach ihrem Aufstieg den Durchmarsch in die 2. Bundesliga schaffen.
Damit das klappt, wurden nach dem Ausscheiden von Vincent Dohse (wechselte Großflottbeker THGC), Alexander Gabbe (Auslandsaufenthalt), Oliver Hentschel, Johann Kühns, Leo Meinhold und Timon Lange-Unger (alle Studium) mit ex-Nationaltorwart Tim Jessulat, Frederik König (bislang Club an der Alster), Julian Essen (Charlottenburg) und Sven Lindemann (Düsseldorfer HC) gestandene Bundesligaspieler verpflichtet. Dazu wurde mit dem Rissener Nico Becker auch ein Nachwuchstalent verpflichtet, das sich – wie die Bahrenfelder Mattheo Gührs und Jannik Michel – in der Regionalliga bewähren will.
Als stärkster Aufstiegskonkurrent des Polo-Clubs gilt neben dem Braunschweiger THC und dem Rahlstedter HTC der Club zur Vahr Bremen, der am heutigen Sonnabend um 12 Uhr in der Polo-Halle an der Jenischstraße 26 zu Gast ist.

„Frischzellenkur“ für den THK Rissen

Auch die 1. Damenmannschaft des HPC hat im Frühjahr im Feld den Aufstieg geschafft. Die Trainer Niels Berg und Nico Sonnenschein müssen in der Halle allerdings häufiger auf Nationaltorhüterin Kristina Reynolds verzichten. Sie wird ihrer Mannschaft aufgrund der Olympia-Vorbereitung für Rio 2016 oft nicht zur Verfügung stehen.
Bei der neu ins Leben gerufenen Hamburger Hallenmeisterschaft verlor das Polo-Team erst im Halbfinale mit 2:3 nach Siebenmeterschießen gegen den Erstligisten Uhlenhorster HC und überzeugte.
Ebenfalls dabei war das Team des THK Rissen: Trainer Rainer Michahelles erhielt durch den Wechsel der kompletten Damenmannschaft vom THC Altona-Bahrenfeld zahlreiche neue Spielerinnen. Ein nervenaufreibender Abstiegskampf, wie ihn Michahelles in der letzten Hallensaison erleben musste, dürfte dem sympathischen Coach des THK in dieser Saison dadurch wohl erspart bleiben.
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