Olympia immer fest im Blick

Auf dem Wallach Goja gewann Janne Friederike Meyer den Titel des „Rider of the Year 2015“. (Foto: Jendrik Rehpenning)

Springreiten: Janne Friederike Meyer feiert mit ihrem Pferd Goja Erfolg auf Erfolg

Von Jens Beeskow

Sie ist Hamburgs Olympia-Hoffnung im Springreiten, und sie ist auf einem guten Weg. Gerade erst hat Janne Friederike Meyer auf ihrem Pferd Goja die internationale DKB Riders Tour gewonnen und sich damit den begehrten Titel „Rider of the Year 2015“ gesichert. Doch schon jetzt richtet die 34-Jährige ihren Blick auf Olympia – und das nicht nur auf Rio 2016. Gern würde sie auch 2024 in Hamburg, quasi auf heimischem Parcours, um olympische Medaillen reiten.

Ein Weltfest für die Menschen
„Natürlich bin ich absolut für Olympia in Hamburg“, unterstreicht Janne Friederike Meyer. „Aber unabhängig von meinen eigenen Wünschen glaube ich, dass eine Stadt wie Hamburg generell davon profitieren wird. So ein Weltfest kann die Bevölkerung fesseln, sie begeistern. Jeder, der das schon einmal erleben durfte – in welcher Form auch immer – würde sich sicher wieder dafür entscheiden. Wer jetzt noch zweifelt, dem fehlt vielleicht auch die Vorstellungskraft. Da gilt es anzusetzen.“ Als Reiterin hat sie ihre Karriere praktisch schon jetzt auch auf Olympia 2024 ausgerichtet. „Wir müssen in unserem Sport ja langfristig planen, schon wegen unserer Partnerpferde. Mein Traum ist es, 2024 in Hamburg auf einem Pferd aus unserer eigenen Zucht antreten zu können.“ Die Kandidaten dafür laufen jetzt bereits mit ihren Müttern über die Koppel.

Erfolgreiche Saison mit Pferd "Goja"
Aktuell jedoch feiert sie mit ihrem Wallach Goja Erfolge. „Wir hatten eine tolle Saison, die für Goya ja die erste auf diesem hohen Niveau war“, so Meyer, die aktuell die einzige Hamburgerin im Bundeskader der Springreiter ist. „Die beeindruckende Konstanz, das große Selbstbewusstsein, mit dem er die schwierigsten Aufgaben bewältigt hat – das war mehr, als wir schon erwarten konnten. Es freut mich, dass sich die Zeit und Geduld der letzten Jahre so ausgezahlt haben.“ Auf die nun beginnende Weltcup-Saison in der Halle verzichtet Janne Friederike Meyer jedoch. „Man muss mit den Kräften des Pferdes haushalten. Goja soll sich jetzt erstmal ausruhen. Dafür starten wir früh in die Außensaison, um uns dann voll auf die Qualifikation für Olympia zu konzentrieren.“
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