Mit Altgedienten aufwärts streben

Sebastian Biederlack gehört zu den fleißigsten Titelsammlern im deutschen Hockey, ist mehrfacher Deutscher Meister und hat international so gut wie alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt. (Foto: PR)

Der THK Rissen peilt den Wiederaufstieg an - erfahrene Spieler kehrten zurück

Jens Beeskow, Rissen

Wenn der THK Rissen Ende November in die neue Hallenhockey-Saison startet, spielen die Mannen von Trainer Kai Britze nach dem Abstieg in der Vorsaison zwar wieder zweitklassig, aber sie dürften als einer der Aufstiegsfavoriten gelten.
Das liegt auch und vor allem daran, dass Britze auf einen Kader bauen kann, der vor Erfahrung auf höchstem Niveau nur so strotzt. Denn mit Benjamin Laatzen, Hendrik Sievers und Sebastian Biederlack stehen Spieler im Kader, die nach langen und erfolgreichen Karrieren diese nun bei ihrem Heimatverein ausklingen lassen.
Im Hamburger Westen strebt ja auch der Polo Club mit „alt gedienten“ Spielern nach oben, in Rissen hat das jedoch einen anderen Anstrich. Laatzen, Biederlack und Keeper Sievers haben zusammen das Hockeyspielen erlernt, haben mit ihrem Verein gemeinsam Hamburger Jugendmeisterschaften gefeiert und es Ende der 90er Jahre sogar einmal das Finale der Deutschen Jugend-B-Meisterschaft erreicht. Alle drei waren später beim Club an der Alster weiter erfolgreich, sammelten mehrere Meister-Wimpel und auch Europapokal-Siege. Vor allem „Buddy“ Biederlack avancierte dort zur Club-Legende und einem der erfolgreichsten deutschen Hockeyspieler überhaupt, wurde Olympiasieger sowie Welt- und Europameister auf dem Feld und in der Halle.

Beim THK zusammengefunden

Jetzt haben sie sich alle bei ihrem THK wieder zusammen gefunden. Und Coach Britze hält größte Stücke auf das Trio: „Die Jungs sind super wichtig – nicht nur für das Team, sondern für den Club generell.“ Sievers gibt Torwarttraining, Biederlack steht für Jugendtrainings zur Verfügung und Laatzen ist mittlerweile sogar als 2. Vorsitzender mitverantwortlich für die Entwicklung des THK.
„Wir sehen es schon als Aufgabe an, unsere Erfahrung an die Jugend weiter zu geben“, so Abwehrchef Biederlack. „In der Jugend haben wir einige Talente, denen wir bei den Herren eine gute Basis schaffen wollen.“ Und da sieht er auch den Fokus – und nicht unbedingt auf dem sportlichen Wiederaufstieg. „Wir wollen uns spielerisch weiter entwickeln, und auch wenn wir in der Zweiten Liga bleiben, können wir den nächsten Schritt machen.“
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