Mehr als 22.000 Läufer hoffen auf neue Bestzeiten

Massenstart an den Messehallen: Über 16.000 Marathonis werden sich 2016 an der Strecke versuchen – und 7.000 Kinder und Jugendliche am Zehntel der Marathondistanz. (Foto: pr)

31. Haspa Marathon Hamburg: 800.000 Zuschauer werden an der Strecke erwartet

Von Gaby Pöpleu

16.200 Marathonis und 6.000 Staffelteilnehmer folgen in diesem Jahr den 42,195 Kilometern mit 14.000 blauen Strichen auf den Straßen. Die Teilnehmer des größten Frühlingsmarathons Deutschlangs am morgigen Sonntag traben auch durch St. Pauli, Altona-Altstadt, Ottensen und Othmarschen.
Neben den sportlichen Jedermann-Läufern starten am Sonntag auch sieben Top-Starter im Elitefeld. Ihre Bestzeiten liegen alle unter 2:09:34 Stunden. Angeführt wird das Elitefeld von Tesfaye Abera (24, Äthiopien, Bestzeit 2:04:23), mit 1,92 Metern einer der größten Top-Marathonis. Er gewann 2015 den Mumbai Marathon, 2016 den Dubai Marathon, war 2015 in Hamburg Zehnter. Der Zweitschnellste: Feyisa Bekele (32, Äthiopien, Bestzeit 2:06:26). Als Dritter folgt Abayneh Ayele (29, Äthiopien, Bestzeit 2:06:45).
Im Elitefeld der Frauen startet Vorjahressiegerin Meseret Hailu (26, Äthiopien, Bestzeit 2:21:09) mit der Nummer 1, dahinter Meselech Melkuma (31, Äthiopien, Bestzeit 2:21:01) und Madai Perez (36, Mexiko, Bestzeit 2:22:59).

Diesmal kein HVV-Ticket beim Startgeld inbegriffen
Über 20 Bands sorgen entlang der Strecke für ordentlich Stimmung bei den rund 800.000 erwarteten Zuschauern, während die darauf warten, dass die Läufer vorbeidüsen. Ab 8 Uhr werden im Westen dafür Straßen gesperrt sein (siehe Kasten), gegen 12 Uhr wird dieser Teil der Strecke voraussichtlich wieder freigegeben, weil dann die Läufer schon weiter sind. Wer nach 6:30 Stunden noch nicht im Ziel ist, wird vom „Besenwagen“ eingesammelt.
Für Ärger bei vielen Teilnehmern sorgte im Vorfeld, dass die Startnummer der Läufer erstmals nicht mehr gleichzeitig als HVV-Fahrkarte gilt, wie in den vergangenen Jahren. Bei einer Startgebühr von mindestens 65 Euro hatten das viele erwartet. Doch Veranstalter Marathon Hamburg Veranstaltungs GmbH und der HVV konnten sich nicht auf einen Fahrpreis für über 22.000 potenzielle Fahrgäste einigen. Auch Läufer, die den Marathon abbrechen und mit Bus und Bahn zum Ziel fahren wollen, müssen sich einen Fahrschein besorgen. Damit das auch alle mitbekommen, soll es sogar entsprechende Lautsprecherdurchsagen an den Bahnhöfen geben.
Zuschauer wie Läufer sollten zum Startpunkt an der Karolinenstraße mit U- und S-Bahnen anreisen, denn die Busse können wegen der Straßensperrungen nicht wie gewohnt fahren und Parkplätze wird es kaum geben. Passende Haltestellen: Sternschanze, Dammtor, Messehallen und Stephansplatz. Im Hamburger Westen laufen die Marathonis auf folgender Strecke: Karolinenstraße, Glacischaussee, Reeperbahn, Königstraße, Holländische Reihe, Bernadottestraße, Halbmondsweg, Elbchaussee, Klopstockstraße, Breite Straße, St. Pauli Fischmarkt, St. Pauli Hafenstraße, Johannisbollwerk, Vorsetzen und weiter am Hafen entlang Richtung Innenstadt.
Mehr unter
www.haspa-marathon-hamburg.de
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