Kreisliga-Rekord: HFC Falke steigt auf

Nach dem Spiel gab es für die Fans vom HFC Falke kein Halten mehr. Frenetisch feierten sie den zweites Aufstieg in Folge. Foto: Rainer Ponik

Fußball: 1.113 Fans sahen HFCs 1:0-Sieg, der bald in der Bezirksliga kickt – AFC II muss auf die „Erste“ hoffen

Von Rainer Ponik. Wenn Kreisligakicker in der 8. Liga um Punkte kämpfen, verfolgen oft nur 20 bis 30 Fans diese Spiele. Wer am Sonnabend aber an der Adolf-Jäger-Kampfbahn vorbeischlenderte, konnte 1.113 Fans sehen. Sie verfolgten das alles entscheidende Kreisligamatch zwischen Tabellenführer HFC Falke und Verfolger Altona 93 II.
Der HFC wurde erst 2014 von HSV-Anhängern gegründet, die über die Umwandlung der Profiabteilung in eine Aktiengesellschaft enttäuscht waren. Die Gäste brachten mehrere Hundert Fans mit an die Griegstraße, etwa genauso viele AFC-Anhänger feuerten das Heimteam an.
Der HFC brauchte eine knappe halbe Stunde, um ins Spiel zu finden und ging kurz vor dem Seitenwechsel prompt in Führung. Nach einem Missverständnis in der 93-Abwehr erzielte ausgerechnet Tobias Leuthold, einst AFC-Kicker, das 1:0.
Nach der Halbzeitpause versuchten die Gastgeber, den Rückstand wettzumachen, konnten sich gegen die zweikampfstarke Abwehr der Falken aber kaum gefährlich in Szene setzen. Immerhin: Steven Schönfeld traf die Latte und Leutholds Distanzschuss strich knapp über das Gebälk.
Den 93-Fans erstarb wenig später der Torschrei auf den Lippen: Nachdem Paul Togbo nach herrlichem Solo Bennet Packheiser in Szene gesetzt hatte, scheiterte der AFC-Stürmer am HFC-Keeper Anton Ritter.
Am Ende blieb es beim nicht unverdienten Sieg der Gäste, die den Aufstieg in die Bezirksliga mit ihren Fans im Anschluss gebührend feierten.

„Wir waren in beiden Partien mindestens gleichwertig“

„Wir waren unter dem Strich in beiden Partien mindestens gleichwertig. Es ist bitter, dass es trotzdem nicht gereicht hat“, so AFC-Trainer Ralph Kainzberger. Nun könnte ausgerechnet Altonas Oberligaelf der „Zweiten“ zum nachträglichen Aufstieg verhelfen: Wenn dem Team von Berkan Algan der Aufstieg in die Regionalliga gelingt, könnte die „Zweite“ womöglich auch als Vizemeister in die Bezirksliga nachrücken.
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