HSG zeigt Moral nach herber Niederlage

Energisch setzt sich Malte Holzapfel (HSG Elbvororte) am Kreis gegen Wilhelmsburgs Fynn Petersen durch. Der Rechtsaußen traf vier Mal, konnte das Waterloo auf der Elbinsel aber auch nicht verhindern. Foto: rp

Handballspielgemeinschaft Elbvororte verliert in Wilhelmsburg mit 25:39 – Zusammenschluss hat sich in drei Jahren gleichwohl bewährt

Rainer Ponik, Hamburg-West
Es gibt Tage, da wäre man besser zu Hause geblieben. Das haben sich wohl auch die Landesliga-Handballer der HSG Elbvororte gedacht, als sie nach einer 25:39-Niederlage beim Tabellensiebten in Wilhelmsburg das Feld verließen.
Die Mannschaft aus dem Westen, die bereits ohne ihren Torjäger Moritz Ekberg, Stammtorwart Kevin Stumme und drei weitere Teamspieler auf die Elbinsel reisten, erwischte einen rabenschwarzen Tag. So zog sich Marc Pohle bereits beim Aufwärmen eine Zerrung zu und auch Leo Harmsen musste schon nach vier Minuten verletzt den Platz verlassen.
„Danach hatten wir kaum noch Möglichkeiten, viel auszuwechseln“, ärgerte sich HSG-Trainerin Catrin Köhnken. Einen schnellen Drei-Tore-Rückstand konnten die Gäste zwar bis zur Halbzeit wieder ausgleichen, doch im zweiten Durchgang hatte man dem Gegner, der seine bislang
beste Saisonleistung zeigte, nicht mehr viel entgegenzusetzen.
„Schade, aber das wirft uns nicht um!“, blickte Catrin Köhnken, die die Handballspielgemeinschaft seit ihrer Gründung vor drei Jahren coacht, schon kurz nach der dritten Saisonniederlage wieder nach vorn. Den Schritt, die Herrenteams aus Wedel, Rissen und Blankenese als HSG neu zu formieren, hat man bislang nie bereut. Neben der
ersten Mannschaft, die in der Landesliga in den letzten beiden Spielzeiten jeweils Platz fünf erreichen konnte, gibt es noch zwei weitere Herrenteams, die ebenfalls am Punktspielbetrieb des Hamburger Handball-Verbandes teilnehmen.
Köhnken hat sich ehrgeizige Ziele gesetzt. „Wir wollen uns steigern und mindestens Vierter werden!“ Durchaus realistisch, denn ihr Team konnte bislang acht von elf Spielen gewinnen und liegt momentan auf Platz drei. Wenn es der HSG gelingt, am Sonnabend, 20. Januar (18.30 Uhr, Halle Schulstraße) im Topspiel beim Tabellenführer Barmstedter MTV doppelt zu punkten, könnte der Rückstand auf den Spitzenreiter auf nur zwei Punkte schmelzen.
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