Erster Wettkampf der Schwimmer

Die Startbrücke - Anfang und Ende jedes Rennens
 
Obwohl Schwimmen ein Einzelsport ist, unterstützt das Team nach ganzen Kräften
Was den normalen 10 – 14-jährigen ihre Übernachtungsparty bei Freunden ist, den pubertierenden 14 – 17-jährigen die erste Übernachtung bei Freund bzw. Freundin und den 17 – 20-jährigen ein durchfeiertes Wochenende ist, ist den Wettkampfsschwimmern ein gemeinsames Wochenende in der Schwimmhalle. Unter Aufsicht des Trainers und mit den höchsten Ansprüchen an sich selbst – wollen sich die Sportler doch mit neuen Bestzeiten belohnen für ihr anstrengendes Training, hängende Augenlider in der Schule und Hausaufgaben erledigen bis in die Nacht.

Hamburger Sprintcup als erster Test


Diese Möglichkeit bietet der erste große Wettkampf in dieser Saison am kommenden Wochenende. Zum Hamburger Sprintcup reisen Vereine aus ganz Deutschland an, um sich einem Formtest zu unterziehen. Mit dabei sind auch Teams aus Dänemark, Norwegen, Russland und Tschechien. Für die Sportler ganz besonders zu erleben, dass auch große deutsche Namen, mit internationalen Medaillen bei WM und EM bestückt, am Start sein werden. Dorothea Brandt, Carl-Louis Schwarz und Felix Wolf – um nur drei zu nennen. Mit dabei ist natürlich auch die geballte hamburger Konkurrenz, sodass es einem Vorgeschmack auf die bald kommenden Hamburger Meisterschaften gibt.

Tagesablauf


Um 8:30 Uhr öffnen sich die Türen zum Sportgelände, dann schwimmen sich die Sportler eine Stunde im Wettkampfbecken ein, um anschließend auf den Startblock zu steigen und sich mit der Konkurrenz zu messen. Die SG Hamburg-West ist mit insgesamt 43 Aktiven dabei und stellt damit die zweitgrößte Mannschaft.
Der besondere Reiz der Veranstaltung liegt darin, dass sich die jeweils 8 schnellsten Schwimmer pro Altersklasse (Jahrgänge 2005/2004, 2003/2002, 2001/2000 und 1999 und älter) für das am Abend ausgetragene Finale qualifizieren. Verbunden mit so einem Finalstart ist ein ganz besonderer Nervenkitzel. Denn du hast nur diese eine Möglichkeit, Mann gegen Mann, 50 Meter, einmal hin und zurück, du musst so perfekt wie möglich schwimmen um eine Chance aufs Podium zu haben. Dafür trainierst du 12 Stunden pro Woche!
Doch bevor es soweit kommt, müssen die Vorläufe (als einer der 8 Schnellsten) überstanden werden. Dafür ist Geduld gefragt. Der erste Start am Samstag wird um 9:30 Uhr ins Wasser springen, der letzte Start in den Vorläufen wird um 16 Uhr sein. Dazwischen liegen 6,5 Stunden mit 3 Starts pro Sportler. Das bedeutet viel Pausenzeit die unterschiedlich genutzt wird. Die Einen müssen sich mit ihren Hausaufgaben beschäftigen, Andere können die Zeit nutzen zum gemeinsamen Karten- oder Handyspielen, einem Snack am Kuchenbüffet und was Freunde sonst noch so tun. Nicht zuletzt gegenseitig gratulieren oder trösten, je nachdem wie das Rennen gelaufen ist.

Ein ganz normales Wochenende


So ein Wochenende mit mehr als 14 Stunden gemeinsamer Zeit in der Schwimmhalle schweist die Mannschaft also ungemein zusammen, stärkt und entwickelt Freundschaften und die Eltern haben keine Sorgen, dass ihr Kind am Sonntagabend den Weg ins Bett nicht findet. Ganz so, als wäre es auf einer Übernachtungsparty gewesen oder bei der ersten großen Liebe oder mit Freunden Samstagnacht durch die Clubs gezogen.
Toller Sport!
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