Erst boxen, dann feiern

Deckung behalten in der Seilerstraße: Trainer Hussein Ismail (li.) ist der Motor des Projektes „Durchboxen und ankommen“. Foto: pr
Hamburg: BC Hanseat |

BC Hanseat feiert Erfolg des Flüchtlingsprojektes Durchboxen und ankommen

Von Sabine Langner. Durchboxen und ankommen. Der Name ist Programm: Seit Ende letzten Jahres bietet der Boxclub BC Hanseat in der Seilerstraße kostenloses Boxtraining für Flüchtlinge an. Dreimal in der Woche können Männer und Frauen, Jugendliche und Kinder hier trainieren. Rund 2.400 Menschen haben das Angebot bisher genutzt. Dabei nehmen die Flüchtlinge teilweise weite Wege in Kauf. Einige kommen sogar aus Stade zum Training. Inzwischen ist auch der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) auf den Verein aufmerksam geworden und hat den BC Hanseat Stützpunktverein ernannt.
Bezirksamtsleiter Falko Droßmann kündigte weitere Unterstützung für den Verein und das Projekt an. Auch Andreas Rehberg, Geschäftsführer des Immobilienmaklers Grossmann & Berger und wichtiger Förderer für den Verein, sagte weitere Unterstützung für den BC Hanseat zu. „Diesen Einsatz den Trainer Hussein Ismail und die anderen im Verein hier an den Tag legen muss man einfach unterstützen. Das ist gelebte Integration“, sagte Rehberg, der selbst Boxer ist und auch das Training des BC Hanseat besucht.

„Ring frei“ am Sonnabend, 24. September

Und jetzt wird gefeiert: Am Sonnabend, 24. September, will sich der BC Hanseat mit seinem Sommerfest „Ring frei“ bei seinen Unterstützern bedanken.
Mit dabei: Viele prominente Überraschungsgäste. Fest zugesagt hat der international bekannte Trainer Ulli Wegner, der gleichzeitig auch Schirmherr von „Durchboxen und ankommen“ ist.
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