„Dreckiger“ 19:18-Erfolg!

Nicola Bosse übernahm in der Schlussphase Verantwortung und steuerte zwei Treffer zum 19:18-Erfolg der SG Altona bei. Foto: rp
Hamburg: SG Altona |

Handball-Oberliga: SG Altona besiegt THW Kiel: Vorsprung auf Nichtabstiegsplatz

Rainer Ponik, Hamburg-West

Trotz einiger Personalsorgen haben die Oberliga-Handballerinnen der SG Altona (SGA) am Sonnabend einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht. Im Heimspiel gegen den THW Kiel feierten die Schützlinge von Trainer Stephan Schröder einen knappen 19:18-Erfolg.
„Wir haben uns nicht gerade mit Ruhm bekleckert, aber wir haben gewonnen!“, zog der SG Altona-Coach ein treffendes Resümee. Nach anfänglichem 1:3-Rückstand zogen die Gastgeberinnen zwar auf 10:6 davon, doch Nachlässigkeiten im De-ckungsverhalten und gleich fünf vergebene Siebenmeter brachten die Gäste noch vor der Halbzeit mit 10:10 zurück ins Spiel.

Spiel stand kurz vor Schluss auf des Messers Schneide

Auch nach dem Seitenwechsel taten sich die Altonaerinnen lange Zeit schwer. Gut, dass wenigstens die Abwehr nicht viel zuließ und Christin Schulz ihre Farben in dieser Phase durch einige gelungene Paraden vor einem möglichen Rückstand bewahrte. So sahen die Zuschauer eine bis in die Schlussphase sehr ausgeglichene Partie.
Das Spiel stand auf des Messers Schneide als Merle Schlottmann (per Siebenmeter) und Julia Finger kurz vor Schluss einen Zwei-Tore-Vorsprung herauswarfen. Kiel konnte zwar in der Schlussminute noch auf 18:19 verkürzen, doch trotz eines Ballverlustes von Atsuko Takara blieb den Gästen nicht mehr genug Zeit, um noch den Ausgleich zu erzielen.

Damen von St. Pauli verlieren, bleiben aber vor der SGA

„Es war ein dreckiger Sieg, aber er ist gut für die Moral!“, verwies Stephan Schröder auf die Oberligatabelle, in der die SGA jetzt fünf Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz hat. „Wir können den nächsten Aufgaben jetzt etwas gelassener entgegenblicken“, so Schröder, der mit seinem Team am kommenden Sonnabend (16 Uhr, Scharbeutzer Straße 36) beim Tabellenzweiten AMTV antreten muss.
Die Lokalrivalinnen vom FC St. Pauli verloren ihr Heimspiel gegen den TSV Wattenbek indes knapp mit 26:27, bleiben aber mit 12:16-Punkten vor der SGA (12:18-Punkte) auf dem neunten Tabellenplatz.
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