Aufsteiger mit Herz!

St.Paulis Nina Müller setzte sich am gegnerischen Kreis immer wieder geschickt durch und erzielte insgesamt 9 Tore. Foto: rp
Hamburg: FC St. Pauli Handball |

St. Paulis Oberliga-Handballerinnen bleiben zuhause unbesiegt!

RAINER PONIK, HAMBURG-WEST Obwohl die Handballerinnen vom FC St. Pauli die Hamburg-Liga-Saison im Frühjahr nur auf Platz 3 abschlossen, nahmen die Kiezladies nach dem Verzicht der SG Hamburg-Nord die Chance wahr, in die Oberliga aufzusteigen. Klar, dass die Mannschaft dort vor Serienstart als absoluter Außenseiter galt, doch das hat sich inzwischen geändert.
Das liegt vor allem daran, dass das Team bislang alle vier Heimspiele in der 4. Liga für sich entscheiden konnte. Auch bei ihrem letzten Hallenauftritt gegen den TSV Wattenbek bot die neu formierte Mannschaft ein gutes Spiel. Nach ausgeglichenem Beginn konnten sich die Gastgeberinnen vor allem dank ihrer guten Abwehrarbeit von 6:5 auf 12:7 absetzen und den Fünf-Tore-Vorsprung bis zur Halbzeit (17:12) erfolgreich verteidigen.
Im zweiten Spielabschnitt schmolz der Vorsprung dann aber mehrmals bis auf einen Treffer zusammen. Vor allem Wattenbeks Torjägerin Svenja Hollerbuhl war von der Paulianer Defensive kaum zu stoppen. Die letztjährige Oberliga-Torschützenkönigin traf aus allen Lagen und hatte maßgeblichen Anteil daran, dass die Gäste bis zur letzten Minute auf einen Punktgewinn hoffen durften.
Gut, dass St. Pauli im entscheidenden Augenblick stets die richtige sportliche Antwort parat hatte. Vor allem auf Rechtsaußen Claire Parker, die in der Endphase der Partie vier ihrer insgesamt fünf Treffer erzielte, war in dieser Situation hellwach. Und als Wattenbek in letzter Minute die Chance zum 30:30 hatte, war es Noelle Kargesmeier, die im entscheidenden Moment den Ball eroberte und den Gästen so die letzte Chance auf einen Punktgewinn nahm.
„Ich bin stolz auf meine Mannschaft, die den Zuschauern heute ein tolles Spiel geboten hat“, freute sich Dr. Thomas Jüde, der die St. Paulianerinnen in der Sommerpause als Trainer übernahm, über den vierten Sieg. Ein Sonderlob verdiente sich Kreisläuferin Nina Müller, die stets für viel Unruhe sorgte und insgesamt neun Tore erzielen konnte.
Am kommenden Sonnabend (18 Uhr, Scharbeutzer Straße 36) geht es nun zum Tabellennachbarn AMTV. Altona hat Chancen auf den fünften Sieg in Folge.
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Horatiu - Thomas Reinhardt aus Harburg | 24.11.2014 | 12:37  
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