Zwei Fliegerbomben auf dem Heiligengeistfeld

Geschafft: Um 1.38 in der Nacht waren die beiden Fliegerbomben entschärft. Fotos: Mann

5.500 Anwohner mussten evakuiert werden - um 1.38 Uhr waren die Bomben entschärft

Großeinsatz auf St. Pauli. Experten hatten am Dienstag Abend bei Bauarbeiten auf dem Heiligengeistfeld zwei Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt - kaum 50 Metern entfernt von der noch nicht abgebauten Achterbahn „Wilde Maus“. Die beiden Bomben, ein amerikanischer 500 lbs Sprengsatz sowie eine 1.000 lbs Bombe mit Aufschlagzündern, lagen aufeinander.
Die Polizei sperrte das Gebiet wurde im Umkreis von 500 Metern. Auch der Luftraum über dem Heiligengeistfeld wurde bis in 1.000 Meter Höhe gesperrt. Rund 5.500 Anwohner mussten evakuiert werden. In zwei Schulen wurden Notunterkünfte eingerichtet. Mit sechs HVV-Bussen wurden die Anwohner in die Unterkünfte transportiert.
Um Mitternacht begann der Kampfmittelräumdienst mit der Bombenentschärfung. Zunächst wurden beide Bomben mit einem Bagger angehoben und neben der Baugrube abgelegt. Mithilfe eines „Hochdruckwasserstrahls“ wurde dann die kleinere Bombe entschärft. „Danach die 1.000 lbs Bombe in herkömmlicher Weise“, erklärte Feuerwehrsprecher Hendrik Frese. Um 1.38 Uhr waren beide Bomben entschärft - und die Anwohner konnten zurück in ihre Wohnungen.
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