Zeiseparkplatz: Büros statt Sozialwohnungen

Anette Bleeker, Regisseurin und Produzentin, Claus Hesseling, Journalist, Hauke Sann, Kommunikationsberater, Frank Zibell, Medien-Informatiker, Jochen Schramm, Medienproduktion (v.l.).

Initiative protestiert gegen den geplanten Bürokomplex an der Friedensallee

Von Reinhard Schwarz. Von der Friedensallee zur Scholz & Friendsallee: Mit einer symbolischen Umbenennung protestierten Mitglieder der neu gegründeten Bürgerinitiative „Pro wohnen Ottensen“ gegen Pläne, wonach der Parkplatz an den Zeisehallen an der Ecke Friedensallee/Behringsstraße mit einem sechsstöckigen Bürokomplex bebaut werden soll.
In das Bürogebäude sollen rund 850 Mitarbeiter des Werbegiganten WPP Holding (u.a. Scholz & Friends) einziehen. Ursprünglich war geplant, dort ein Haus mit mehr als 80 Wohnungen, davon die Hälfte sozial gefördert, zu bauen. Das Grundstück gehört der Stadt Hamburg. Die Initiative spricht von „Stadtplanung im Hinterzimmer nach Gutsherrenart“ und hat eine Online-Petition unter dem Titel „Wohnungen statt Werber - keine Bürobebauung für Zeise II an der Friedensallee“ auf den Weg gebracht.
Die Mitglieder der Ini befürchten „steigende Mieten, Verdrängung von beliebten einzigartigen Geschäften, steigende Preise und eine Entwicklung wie im Schanzenviertel“. Lediglich die umliegenden Restaurants würden von den Werbern profitieren, so die Aktiven von „Pro Wohnen Ottensen“.
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