Wie Apfelsaft St.Paulis Kindern hilft

Die Kinder malten ein Bild als buntes Dankeschön für die große Spende. Im Mittelpunkt: ein Apfel. 130.000 Flaschen Apfelsaft wurden verkauft - von jeder verkauften Flasche wurden zehn Cent für das Kinderhaus abgezweigt. So kam die Spende von 13.000 Euro zusammen. (Foto: pr)

Getränkefirma spendet 13.000 Euro an das Kinderhaus Pinnasberg.

Die gewaltige Summe von 13.000 Euro hat der Safthersteller Klindworth dem Kinderhaus am Pinnasberg gespendet. Das Geld stammt aus einer Aktion im Mai: Von jeder verkauften Flasche „Apfelsaft klar“ wurden zehn Cent für den guten Zweck zur Seite gelegt. Kinderhaus-Leiter Torsten Wezel: „Das ist für uns eine erhebliche Summe. Wir können damit unsere intensive Schulförderung für traumatisierte Kinder hier im Haus, die offene Elternberatung und die kostenlosen Frühförderangebote für die Kleinsten auf dem Kiez umsetzen.“
Auch die Mitglieder des Lions-Club Hamburg-Hammaburg freuen sich. Sie unterstützen das Kinderhaus nämlich schon seit 17Jahren und haben sich in diesem Jahr um die Kooperation mit der Getränke-Firma bemüht.
Die Kinderhaus-Kinder eint, trotz unterschiedlicher Lebensläufe und verschiedener Nationalitäten, die Tatsache, dass sie schon vor ihrer Aufnahme ins Kinderhaus auf St. Pauli gelebt haben und ihre Herkunftsfamilien in der Regel dort noch wohnen. Das heißt: Sie haben ihre sozialen Bindungen im Stadtteil, und die sollen nicht gekappt, sondern gepflegt werden.
Das Kinderhaus nimmt die Kinder auf, wenn sie aus den unterschiedlichsten Gründen nicht mehr bei ihren Eltern leben können. Hier erleben die Kinder verlässliche Strukturen und eine Erziehung ohne Gewalt. Gleichzeitig bemühen sich die Mitarbeiter des Kinderhauses darum, das Verhältnis zwischen Eltern und Kindern zu verbessern, um eine Rückkehr in die Familie zu ermöglichen. Dies gelingt nicht immer; einige Kinder bleiben deshalb bis zu ihrer Volljährigkeit am Pinnasberg.
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