Wenn sich langsam der Nebel über den Fischmarkt legt

Von der Anlegestelle am Fischmarkt aus war das Gegenüber nicht mehr zu erkennen.
Hamburg: Fischmarkt | Am Dienstagmorgen, 25. November, schien ein Teil von Altona in einen grauen Schleier eingehüllt zu sein. Dichter Nebel bildete sich an der Elbe und verzauberte unter anderem den Fischmarkt in eine Traumwelt. Das, was vorher vertraut sichtbar war, war plötzlich nur noch zu erahnen. Von der Anlegestelle am Fischmarkt aus war das Gegenüber nicht mehr zu erkennen. Nur hin und wieder zeigten sich schemenhaft die Silhouetten der Kräne. Fähren, die dort anlegten, kamen aus dem Nichts und verschwanden wie Geisterschiffe dorthin wieder zurück. Einsam stand die Minerva auf ihren Brunnen und schaute auf eine Nebelwand, die ihr den Blick auf den Hafen verweigerte. Die Fischmarkthalle sah aus wie ein verwunschenes Schloss. Aber dann, nur kurze Zeit später, war der Spuk vorbei und der Schleier verschwand. Die Sonne schien und der Fischmarkt war wieder so anzusehen wie gewohnt.
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Horatiu - Thomas Reinhardt aus Harburg | 30.11.2014 | 13:52  
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