Wenn Bambi unter die Räder kommt...

... hilft die Wildtierstation Hamburg. Jetzt gab’s dafür 100.000 Euro von der Tierschutzstiftung „Vier Pfoten“

Von Gaby Pöpleu

Ein Eichhörnchen wird bei Baumfällarbeiten verletzt, ein Greifvogel bleibt im Stacheldraht hängen, ein Rehkitz verliert durch einen Autounfall seine Mutter. „Immer wieder geraten heimische Wildttiere in Not, weil der Mensch in ihren Lebensraum eingreift“, sagt Denise Schmidt von der Altonaer Geschäftsstelle der Tierschutzorganisation „Vier Pfoten“. Damit die Wildtierstation Hamburg diesen Tieren helfen kann, spendete Vier Pfoten jetzt 100.000 Euro.
Jedes Jahr werden in der Wildtierstation Hamburg mehr als 1.500 verletzte, verwaiste oder aus nicht artgemäßer Privathaltung beschlagnahmte Wildtiere aufgenommen. Sie werden dort gesund gepflegt und versorgt, bis sie wieder in die Freiheit entlassen werden können.
Auch in den Hamburger Tierheimen werden jährlich rund 3.000 verletzte Wildtiere abgegeben. Doch weil die auf die Haltung von Haustieren spezialisiert sind, können sie die Pflege der Wildtiere oft nicht leis- ten. „Deshalb ist ein Projekt wie die Wildtierstation dringend notwendig“, sagt Denise Schmidt.

Finanzierung fast nur über Spenden
Seit 2010 unterstützt die international tätige Tierschutzstiftung Vier Pfoten die Wildtierstation Hamburg mit einer jährlichen Förderung. „Diese Förderung macht unsere Arbeit erst möglich“, erklärt Christian Erdmann. „Wir finanzieren uns hauptsächlich aus Spenden. Da hilft es, einen starken Partner an der Seite zu haben.“
Derzeit arbeitet das Team der Wildtierstation an einer neuen, 150 Quadratmeter großen Voliere für Greifvögel. Wenn sie fertig ist, soll dort als erstes Bartkauz Edda einziehen – bis sie bereit für die Wildnis ist.
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