Welterbe Jüdischer Friedhof Altona?

Der jüdische Friedhof wurde zwischen 1611 und 1616 angelegt.
Die Stadt Hamburg hat den Jüdischen Friedhof Altona bei der Kultusministerkonferenz (KMK) ins Rennen um den Titel „Weltkulturerbe“ geschickt. Die KMK setzt ihn auf die offizielle Vorschlagsliste der Bundesrepublik; die Projekte, die darauf vertreten sind, dürfen sich bei der UNESCO bewerben.
Der jüdische Friedhof wurde zwischen 1611 und 1616 angelegt. Einzigartig ist vor allem der sephardische Friedhofsbereich, auf dem etwa 1.600 kunstvoll verzierte Grabmale des 17. und 18. Jahrhunderts zu finden sind. Dort liegen die sterblichen Überreste von eingewanderten Juden, die im 16. und 17. Jahrhundert von der iberischen Halbinsel vertrieben wurden und in Hamburg Zuflucht fanden. Rundgänge über den Friedhof werden am Sonntag, 5. August, und am Sonntag, 12. August, jeweils ab 12 Uhr angeboten. Treffpunkt am Eingang, Königstraße 10a. Eintritt: fünf Euro.
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