Was für ein Theater!

Halsbrecherische Kunst zeigt Chimichurri Circo auf einem Skateboard. Foto: pr

Stamp – Festival der Straßenkünste

Von Sabine Langner. Von Freitag, 4. September, bis Sonntag, 6. September, geht es in Altona richtig rund. Stamp steht für „Street Arts Melting Pot“ und genau so einen Schmelztiegel auf der Straße wollen die Organisatoren den Zuschauern bieten. Mehr als 1.000 Straßenkünstler aus Deutschland, Belgien, Holland, England, Brasilien, Australien, Frankreich, Spanien und Italien haben sich angemeldet zum internationalen Festival der Straßenkünste. Schon zum fünften Mal wird rund um den Bahnhof sowie auf der Großen Bergstraße und der Neuen Großen Bergstraße getanzt, gesungen, getrommelt, gemalt und auf allerlei anderen Arten das Publikum verzaubert.
Aus dem Programm von Stamp nicht wegzudenken ist die Night Parade, wenn die Künstler mit bunten, aufwändigen Kostümen und aufregenden Lichtspektakeln durch die Straßen von Altona tanzen. In diesem Jahr startet die Parade am Sonnabend, 5. September, um 20 Uhr in der Hospitalstraße am Haus Drei und geht dann über die Große Bergstraße zum Altonaer Rathaus. Mit dabei sind in diesem Jahr rund 20 Gruppen aus zehn Nationen.

In der Großen Bergstraße battlen sich Hip-Hopper


Neben Kunst zum Anschauen gibt es auch Kunst zum Mitmachen. Meist zücken Street-Art-Künstler im Schutz der Dunkelheit eine Sprühdose und sind so schnell verschwunden, wie sie gekommen sind. Beim Stamp-Festival haben die Künstler die Zeit, die sie brauchen, um in Ruhe ihre Arbeiten zu installieren, zu malen oder zu bauen. Die Veranstalter stellen Material und Infrastruktur, sodass sich die Künstler auf Ihre Arbeit konzentrieren können und individuelle Kunstwerke mit hoher Qualität entstehen. Parallel dazu gibt es Workshops, bei denen sich Nachwuchskünstler Tipps von Profis holen können.
Und auch Hip-Hop steht hoch im Kurs: Zum zweiten Mal dabei ist die Hip-Hop Academy Hamburg. Sie bietet talentierten Jugendlichen zwischen 13 und 25 Jahren Trainingsmöglichkeiten in allen Bereichen der Hip-Hop-Kultur: Breakdance, Graffiti, DJing, Rap, Beatbox, Producing und New-style. Der Respekt vor der Leistung des anderen und die Förderung des individuellen Ausdrucks jedes Einzelnen ist ein Kerngedanke des Projektes. Schon am Freitagabend wird am Bruno-Tesch-Platz an der Jessenstraße Hip-Hop zu sehen sein – ab Sonnabendmittag verwandelt sich der Platz in das „Battlefield“.



www.stamp-festival.de
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