Was bleibt vom langen Sommer der Migration?

Wann? 17.03.2017 20:00 Uhr

Wo? Kölibri, Hein-Köllisch-Platz 12, 20359 Hamburg DE
Buch Cover "Der lange Sommer der Migration" (Foto: Assoziation A)
Hamburg: Kölibri | Buchvorstellung, Diskussion und Ausstellung

Ausstellung "Fluchtspuren" - Gemalt in einer Erstaufnahme für Geflüchtete

Buchvorstellung und Diskussion mit den Herausgeber*innen und Autor*innen, sowie den Initiativen Never Mind The Papers und Medi-Büro (angefragt).

Der Sommer 2015 kann als eines der wichtigsten migrationspolitischen Ereignisse gewertet werden. Zehntausende Menschen auf der Flucht schafften es für einen kurzen Moment, das europäische Grenzregime aufzubrechen, das am 9. September zur Öffnung der deutsch-österreichischen Grenze führte. Begleitet wurde diese Bewegung der Migration von unzähligen Fluchthelfer*innen, Solidaritätsnetzwerken und lokalen Initiativen. Zugleich kam es zu einer Verschärfung des Asylrechts und zur Erstarkung und Organisierung rechtspopulistischer Kräfte, die mit gewalttätigen Übergriffen auf Asylunterkünfte einhergingen. Die Ereignisse haben sich seitdem überschlagen, Einschätzungen zu den aktuellen Tendenzen des Grenzregimes fehlen.

Deshalb freuen wir uns, gemeinsam mit Herausgeber*innen und Autor*innen sowie weiteren Aktivist*innen das Buch „Der lange Sommer der Migration“ vorzustellen. Als dritter Band der Reihe „Grenzregime“ aus dem Netzwerk für kritische Migrations- und Grenzregimeforschung (Kritnet) analysiert es die Krise des europäischen Grenzregimes, die migrantischen Bewegungen und neuen Solidaritätsbündnisse.
Gemeinsam mit lokalen Initiativen wollen wir zentrale Einschätzungen des Buches besprechen und diskutieren, was vom „langen Sommer der Migration“ geblieben ist und wie sich der aktivistische Alltag dadurch verändert hat.


Die Ausstellung ist entstanden in der Hamburger Erstaufnahme für Geflüchtete im ehemaligen Baumarkt Hörgensweg unter künstlerischer Hilfestellung von Sladan Kristicevic, mit Künstlernamen SLY, Anfang 2016.

Eine Kooperationsveranstaltung von Assoziation A, Rosa-Luxemburg-Stiftung Hamburg, Kritnet Hamburg und GWA St. Pauli e.V. Gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg.
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