Vorgestellt: Künstlerin Carolina Villagra-Roth

Carolina Villagra-Roth mit zwei ihrer Kunstwerke.
 
Künstlerin Carolina Villagra-Roth mit einer ihrer gemalten Hamburgensien.
Hamburg: Große Bergstraße | In der Kunsthandlung von Wolfgang Grähn, Große Bergstraße 251, sind im Schaufenster Ölgemälde der in Santiago de Chile geborene Künstlerin Carolina Villagra-Roth zu sehen. Seit etwas mehr als acht Jahren stellt sie in Abständen dort ihre Kunst aus. Ihre Gemälde sind vielseitig, von Portraits, Landschaftsmalerei, Blumen, Akt, bis hin zu Hamburgensien, und sie hat allen Motiven unverkennbar mit ihrer Art zu malen eine persönliche Note gegeben.
Neugierig fragte ich nach, wie Carolina Villagra-Roth auf die Idee kam, Künstlerin zu werden.
Ihre Kindheit und ihre Jugend verbrachte sie in Chile, dort hatte sie schon als Kind gemalt. Auch als Jugendliche nahm sie sich so oft wie möglich die Zeit zu malen, sogar im Urlaub oder in den Ferien. Es war fast wie eine Sucht, es sollten immer mehr Bilder werden, und sie testete sich in verschiedenen Arten zu malen aus. Die Oma erkannte damals ihr Talent und förderte die junge Carolina, indem sie mit ihr zusammen malte und in vielen Kunstbüchern die Gemälde verschiedenster Künstler zeigte. Noch heute empfindet sie diese Zeit als eine der schönsten. Als sie mit der Schule fertig war, studierte sie Grafikdesign mit Schwerpunkt Malerei, im Anschluss erhielt sie ein Stipendium in bildnerischen Techniken und blieb bis heute beim Malen.
1992 ist die Künstlerin nach Deutschland gekommen, und ihre Malerei veränderte sich, denn hier fand sie andere Themen, andere Farben und anderes Licht vor, mit denen sie es als schwer zu arbeiten empfand.“Es war nicht immer blauer Himmel, sondern plötzlich so grell und dann wieder grau“, erzählte Carolina Villagra-Roth. Eine Zeit lang hatte sie in einem ganz kleinen Zimmer gewohnt, eine Hälfte war mit ihrer Arbeit der Ölmalerei besetzt und die andere Hälfte war zum Wohnen. Besucher waren der Meinung, dass es dort bei ihr nach Ölfarbe riecht, aber für Carolina Villagra-Roth ist es kein übler Geruch, sondern das schönste Malmaterial, was es gibt.
Die Hauptzeit hatte sie in Hamburg gelebt, es folgten zwischendurch Kulturaufenthalte in London, Paris, St. Moritz, Florenz, Berlin, Salamanca und Venedig, was ihre Art zu malen weiter veränderte. Dort sind auch viele Bilder und viele Skizzen entstanden. Heute lebt sie glücklich verheiratet in Hamburg und hat seit fast sieben Jahren ein Atelier in Wandsbek, wo sie mit einer Künstlergemeinschaft zusammen arbeitet.
"Verkaufst du auch Deine Bilder?", fragte ich nach. “Am Anfang war es schwer sich von den Gemälden zu trennen", erzählte sie mir, "wenn ein Interessent kam, habe ich schnell das Bild versteckt, so schlimm war das. Aber die Realität hatte mich dann schnell eingeholt, denn Ateliermiete und die Materialien müssen bezahlt werden. Aber nun haben sich schon so viele Bilder angesammelt, die müssen nun einfach raus. Hier bei Frau Grähn sind meine Werke nicht nur dankenderweise ausgestellt, sondern auch käuflich zu erwerben und wer neugierig ist und Interesse hat, soll einfach mal dort vorbeikommen.“

Einige der Gemälde von der Künstlerin Carolina Villagra-Roth können sie auch auf ihrer Hompage betrachten: www.cvarte.de
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