Vom Schicksal, in einem "hippen" Stadtteil zu leben

Geboren in Altona, wohnhaft in Ottensen, müssen wir nun schon zum zweiten Mal wegen eines, für uns wichtigen Ereignisses "auswandern".

2002 wurden wir, trotz vorheriger Anmeldung, im Perinatalzentrum Altona zur Geburt abgewiesen, mit den Worten "Wir haben so viele Entbindungen von außerhalb, da haben wir für Sie jetzt keinen Platz mehr."
Ich habe unser Kind dann ganz super in einem anderen Krankenhaus geboren, welches dann natürlich nicht in der Nachbarschaft lag, okay, geschenkt.

Dieses Jahr nun wollen wir gerne heiraten, und, Sie ahnen es schon, bekamen auf dem Standesamt Altona zu hören: "Wir haben so viele Eheschließungen von außerhalb, da kommen Sie mal im November wieder, vorher wird das hier nichts."
Wir heiraten dann jetzt super auf einem anderen Standesamt, die haben bestimmt auch viel mehr Zeit für uns...

Manchmal denke ich aber trotzdem schon an den, hoffentlich noch sehr fernen Tag, an dem einen von uns das Zeitliche segnet - vielleicht sollten wir uns vorsichtshalber schon mal auf einem Friedhof in der Nachbarschaft anmelden? Denn wie wir "Altonaer" jetzt wissen "Wir haben ja so viele..."
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