Tschüss, Pastor Michael Fridetzky!

Die Entpflichtung von Pastor Michael Fridetzky durch Probst Dr. Horst Gorski.
Es gab rührende Szenen, minutenlang 'standing ovations', kaum ein Auge blieb trocken bei der Entpflichtung, der offiziellen Verabschiedung, von Pastor Michael Fridetzky in der Hauptkirche Altona St. Trinitatis. Jeder Platz auf den Kirchenbänken war besetzt und es gab nur noch Stehplätze für die Kirchenbesucher, die sich an diesem besonderen Sonntag von ihm verabschieden wollten. Nach 33 Jahren im Pastorenamt, davon gut elf an der Altonaer Hauptkirche, ist nun Schluss.
Kirchengemeinderatsvorsitzende Barbara Kreuzer: „ Es ist ein schmerzlicher Abschied von Pastor Michael Fridetzky, der uns die Kirche als einen Ort der Freude gezeigt hat. Mit Hingabe seiner ganzen Person hat er den Ort mit Leben gefüllt.“
Die Messlatte, die dieser Pastor gelegt hat, hängt sehr hoch, und ein Nachfolger oder eine Nachfolgerin wird sich daran messen lassen müssen. Wer das werden wird, ist zur Zeit noch ungeklärt. Eine von der Bischöfin ausgewählte Pastorin zog die Bewerbung zurück, eine neue Ausschreibung wird erfolgen. Die kommenden Gottesdienste werden von verschiedenen Pastoren gehalten, die dafür sorgen, dass das Gemeindeleben weitergehen kann. Man vertraut darauf, dass sich nach dieser Übergangszeit die rechte Frau oder der rechte Mann für dieses Amt findet.
„Wer es auch sein mag wird aufbauen können auf dem, was Pastor Michael Fridetzky gewollt und in bewundernswerte Weise getan hat“, so Barbara Kreuzer.
Wie wird Fridetzky dieses Jahr das Weihnachtsfest feiern, wenn er keinen Gottesdienst mehr hält?
„Dieses Mal möchte ich Weihnachten gerne zweimal feiern, das kann man nämlich in Jerusalem. Dort findet das östliche, orthodoxe Weihnachtsfest am 6. Januar statt und in Bethlehem kann ich am 24. Dezember unser westliches begehen. Gerade zu dieser Zeit war für mich ja immer Hochbetrieb, und dieses Jahr darf ich sozusagen das Weihnachtsfest in Bethlehem empfangen.“
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