Technisches Hilfswerk Altona zieht nach Eidelstedt

Das neue Gelände des THW Ortsverbandes Altona in Eidelstedt. Jedes Fahrzeug hat hier seine eigene Garage. (Foto: cn)
Von Connie Neumann.
"Auferstanden aus Ruinen“, fasste der Präsident des Technischen Hilfswerks (THW) Albrecht Broemme den Werdegang der Ortsverbandsunterkunft Altona zusammen. Der Standort in der Notkestraße in Bahrenfeld, von der Ruine über die Bara-cke ein ewiges Provisorium, wurde nun abgelöst durch die größte und modernste Fahrzeughalle, die das THW in Deutschland bisher betreibt.
„Es ist das erste Mal, dass wir unseren Ortsverband gemeinsam mit Menschen und Fahrzeugen präsentieren können“, freut sich Ortsbeauftragter Axel Möller. Früher standen die Fahrzeuge in Rissen rund acht Kilometer vom Standort entfernt. „Nun verkürzt sich unsere Ausrückzeit um rund 30 Minuten, und die Budgetbelastung wird durch weniger Kraftstoffkosten gesenkt“, erklärt Möller weiter.
Mit der Adresse Fangdieck-straße 50 in Eidelstedt befindet sich der Ortsverband Altona nicht einmal mehr im ursprünglichen Bezirk. „Die direkte Anbindung an S-Bahn und Autobahn ist optimal, und mitten im Gewerbegebiet stören wir keinen bei unseren Übungen“, setzt Axel Möller hinzu. In rekordverdächtiger Bauzeit entstand die Nutzfläche von 700 Quadratmetern auf dem rund 4.500 Quadratmeter großen Gelände nach der Grundsteinlegung im April. Hier werden nun die bisher 260 ehrenamtlichen Helfer, zu denen momentan elf Jugendliche gehören, ihr Domizil haben. Der 67-jährige Uwe Kuttner engagiert sich bereits seit 50 Jahren für das THW und erhielt eine Ehrung. Weiterhin wurde der 42-jährige Jan Kuhle für 25 Jahre tatkräftige Unterstützung unter anderem als Bagger- und Radladerfahrer ausgezeichnet.
Auch Bürgermeister Olaf Scholz überbrachte seine Glück-wünsche. „Ich sehe optimistisch in die Zukunft des THW, der sich seit 1952 für die Gefahrenabwehr und den Katastrophenschutz in Hamburg verdient macht und auch bei Großveranstaltungen zum Einsatz kommt“, lobt der Politiker. Gerade als Herausforderung nach dem Wegfall der Wehrpflicht sieht er eine gute Alternative.
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