Tanzende Türme: Ganz oben ein Restaurant für alle

Ein Baum und jede Menge Haus: die Tanzenden Türme und das zum Komplex gehörende Arcotel.

Das außergewöhnliche Hochhaus an der Reeperbahn 1 steht kurz vor der Vollendung

Von außen sind sie schon der Hingucker der Reeperbahn, von innen allerdings noch Baustelle: die Tanzenden Türme, St. Paulis neuestes Hochhaus. Und, wenn es nach den Erbauern geht, auch sein neuestes Wahrzeichen. 85 Prozent der Fläche sind schon vermietet.
Die ersten Mieter, darunter Hausherr Strabag und das Getränkeunternehmen Diageo, das seine deutsche Unternehmenszentrale von Wiesbaden nach Hamburg verlegt, werden ihre Räume im August beziehen. Im Herbst wird im Untergeschoss der Mojo Club wiedereröffnen.
Und die Verhandlungen für die spannendsten Quadratmeter des ganzen Hauses befinden sich in der Schlussphase: Das gesamte oberste, 23. Geschoss des höheren Turms soll Gastronomie-Etage werden. Hier sollen ein Restaurant und eine Bar entstehen. Die offene Dachterrasse darüber gehört dazu. Betrieben werden sollen Restaurant und Bar als Gemeinschaftsprojekt zweier großer Kiez-Gastronomen: Andreas Fraatz, Inhaber des Hotel Hafen Hamburg und des Empire Riverside Hotels, wird sich quasi mit der neuen Bar in den Tanzenden Türmen selbst Konkurrenz machen. Denn die 20-up Bar in seinem Empire Riverside Hotel befindet sich nur rund 100 Meter Luftlinie entfernt. Wobei Luftlinie durchaus wörtlich zu nehmen ist.
Fraatz’ Partner ist die East Gruppe rund um Marc Ciunis, die das East Hotel in der Simon-von Utrecht Straße betreibt und jetzt in der HafenCity das Coast /Sansibar Wine eröffnet hat. Es ist das erste gemeinsame Joint Venture der Fraatz Bartels Gruppe und der East-Gruppe.
Beide Kooperationspartner verhandeln, nachdem die Gespräche zwischenzeitlich ins Stocken gekommen waren, nun direkt mit dem Bereichsleiter der Strabag Real Estate, Matthias Pirschl. Der hält sich bedeckt, meint nur: „Sind Verhandlungen mit Gastronomen nicht immer schwierig?“
Das mag wohl auch daran liegen, dass die Mietpreise in den Tanzenden Türmen „oberstes Regal“ sind. Trotzdem soll, auf ausdrücklichen Wunsch sowohl von Vermieter Pirschl als auch der Gastronomen das Restaurant weder eine Eventfläche werden noch ein Club, zu dem nur handverlesene Besucher mit Clubkarte Zugang bekommen. Piekfein soll im höchsten Restaurant Hamburgs nur der umwerfende Blick über die Stadt sein.
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