Tagesstätte MahlZeit: Mit klugen Antworten zu neuen Duschen

Im Hintergrund, doch nicht zu übersehen: Der schlaksige Fernsehmoderator Steffen Hallaschka (Stern-TV) hatte bei zwei Quiz-Sendungen insgesamt 30.000 Euro gewonnen und diese der Obdachloseneinrichtung „MAhl Zeit“ in Altona-Altstadt für den Einbau einer neuen Dusche gespendet. Von links, vordere Reihe: Ehrenamtlicher „Uli“, Diakoniepastorin Maren von der Heyde, Einrichtungsleiterin Marion Sachs und „Locke“, ebenfalls Ehrenamtlicher; 2. Reihe: Helmut Böge, Gemeindeangestellter Ede Nieseck und Hallaschka. (Foto: rs)

TV-Moderator Hallaschka spendete 30.000 Euro für Obdachlose

Von Reinhard Schwarz.
Für die meisten Menschen ist es selbstverständlich: das tägliche Bad, ein sauber gekachelter Raum mit einer Dusche. Wer auf der Straße lebt, für den ist diese Alltäglichkeit Luxus. Viele Obdachloseneinrichtungen sind daher dazu übergegangen, für ihre „Kunden“ Duschen bereitzustellen. Dazu gehört auch „MAhl Zeit“ des Diakonischen Werks in der Billrothstraße in Altona-Altstadt. Doch die Duschen waren mittlerweile in die Jahre gekommen, Kacheln fielen schon von den Wänden. Guter Rat war tatsächlich teuer. Retter in der Not war Stern-TV-Moderator Steffen Hallaschka.
Bei dem Prominenten-Special „Wer wird Millionär“ konnte Hallaschka 25.000 Euro für neue Duschanlagen der „MAhl Zeit“ einstreichen. Damit nicht genug: Bei dem „Fantastischen Quiz des Menschen“ mit dem Moderator Dr. Eckhart von Hirschhausen erstritt Hallaschka weitere 5.000 Euro zugunsten des Obdachlosentreffs.
Der Betrag von insgesamt 30.000 Euro reichte aus, um durch den Einsatz vieler ehrenamtlicher Kräfte einen neuen, schönen Duschraum im Keller der Einrichtung einzubauen. Zur Einweihung der Dusche hatten „MAhl Zeit“ Quiz-Sieger Hallaschka eingeladen sowie die Pastorin Maren von der Heyde, Leiterin des Diakonischen Werks Hamburg-West/ Südholstein.
Von der Heyde lobte die Einstellung und das Engagement Hallaschkas: „Wir freuen uns über solche Mitstreiter, die uns ihren Gewinn spenden.“ Der so Geehrte wehrte die Lobeshymnen ab: „Ich habe an dem Abend einfach Glück gehabt, ich hätte ja auch nur 500 Euro gewinnen können.“ Vielmehr wolle er „denen danken, die dort ehrenamtlich gewerkelt haben“.
Zu jenen, „die dort gewerkelt haben“, gehörte auch Bauingenieur Helmut Böge, der, wie er sagt, „ehrenamtlich die Planung unterstützt hatte“. Böge: „Wir haben preisgünstige Fliesen gefunden, vor allem rutschfeste für den Fußboden.“ Zudem muss-ten Leitungen umgelegt und neu verlegt und verbessert werden. Auch eine verbesserte Be- und Entlüftung wurde eingebaut. Böge selbst zeigte sich so begeistert von der neuen Dusche, dass er spontan in voller Montur in die - trockene - Sitzbadewanne kletterte.
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