Sturm "Christian" rauschte durch die Stadt

Am Kiekeberg in Blankenese stürzte dieser Baum auf ein Haus und drückte das Dach ein.

700 Bäume in Hamburg umgestürzt.

So einen Sturm habe er in den 40 Jahren, die er bei der Feuerwehr ist, noch nicht erlebt, sagte Manfred Stahl, Sprecher der Hamburger Feuerwehr. Am Montag kam die Feuerwehr an die Grenze ihrer Leistungsfähigkeit: 400 Einsätze in der Stunde, alles in allem 1.970 Einsätze.
Auch in Hamburgs Westen schlug Sturmtief „Christian“ zu: Am Kiekeberg in Blankenese – ausgerechnet bei Haus Nr. 13 – stürzte ein gewaltiger Baum auf ein Haus. Menschen kamen zum Glück nicht zu Schaden. In ganz Hamburg fielen 700 Bäume der Kraft des Windes zum Opfer. Die stärksten Böen fegten mit knapp 175 Kilometern in der Stunde durch die Straßen.
In der Großen Elbstraße in Neumühlen krachte ein Wellblechdach auf ein Auto. In der Turnerstraße unweit vom Heiligengeistfeld drohte ein baufälliges, unbewohntes Haus einzustürzen. Der Abriss war für nächste Woche vorgesehen; er musste sofort durchgezogen werden. Das Schulterblatt wurde zeitweilig gesperrt, weil ein Baugerüst umzukippen drohte.
Bei den S-Bahnen ging bis in die Nacht gar nichts mehr. Zigtausende von Pendlern saßen fest - um 14.30 Uhr war der gesamte S-Bahn-Verkehr eingestellt worden. Weil viele aufs Auto umstiegen, staute sich der Verkehr auch auf den Straßen. Dazu kam, dass viele Straßen wegen herabgefallener Äste gesperrt waren.
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