Störtebeker-Prozess: Urteil vertagt

In der letzten Verhandlung stritt ein Angeklagter den Diebstahl ab. Der Schädel sei ihm zur Verwahrung übergeben worden. (Foto: cvs)
Es bleibt spannend: Das Urteil im Prozess um den gestohlenen Störtebeker-Schädel ist um drei Wochen verschoben worden. Die Verhandlung wird am Freitag, 7. Dezember, im Amtsgericht Hamburg-Mitte beendet werden.
Das Gericht möchte einen weiteren Zeugen befragen, der trotz Ladung nicht gekommen war. Dieser Mann soll laut Aussage von Polizeibeamten erklärt haben, er habe mit einem Unbekannten gesprochen, der ihm gesagt habe, wer den Schädel habe.
Drei Angeklagte stehen vor Gericht. Zwei sollen im Januar 2010 den Schädel aus dem Hamburgmuseum gestohlen haben, der dritte soll versucht haben, den Totenkopf zu verkaufen.
Die Verteidigung argumentierte unter anderem damit, dass es gar nicht sicher sei, ob der Piratenschädel echt sei.
Der Pirat Störtebeker soll 1401 am Grasbrook geköpft worden sein. 1878 wurde dort bei Bauarbeiten ein Totenkopf gefunden, der seitdem als der Schädel des berühmten Seeräubers gilt.
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