Selber machen ist das Wichtigste!

Keiner kennt sich besser aus bei den Angeboten für Kinder und Jugendliche auf der Altonale: Maren Pahnke empfiehlt vor allem die „Altonale Street Games“ auf der Großen Bergstraße und den Tischler-Workshop für Kinder auf dem Kemal Altun Platz in Ottensen.

Maren Pahnke (37) organisiert die Kinder Altonale. Das Wochenblatt hat sie befragt.

Wie kamen Sie zur Altonale?
Ich habe, wie so viele, mit einem Praktikum begonnen - und bin dann geblieben. Das erste Mal dabei war ich auf der Altonale 15.

Wie prägen Sie die Kinder Altonale?
Früher gab es auf der Altonale überall Angebote für Kinder, aber so zwischendurch, die musste man suchen. Seit zwei Jahren bündeln wir alle Angebote rund um den Kemal-Alton-Platz. Diese Bereiche sind kindgerecht und haben ein auf Kinder zugeschnittenes Angebot.

Ein Tipp?
Wir haben für das Straßenfest einen speziellen Rundgang für Eltern und Kinder hergestellt. Der geht über die Rothestraße und die Kleine und Große Brunnenstraße und endet am Kemal Altun Platz, der für die Dauer der Altonale „Kids Park“ heißt. Dort können Kinder und Eltern ein bisschen zur Ruhe kommen könen. Das heißt: Eltern können zur Ruhe kommen (lacht). Für die Kinder ist immer was los: Tanz und Musik und Sachen zum Zuschauen oder Mitmachen. Ganz toll finde ich den Workshop, wo getischlert wird. Letztes Jahr wurde eine Tauschkiste gebaut, die immer noch rege in Gebrauch ist. Dieses Jahr wird es ein Spielgerät, das hinterher an eine gemeinnützige Organisation gespendet werden soll. Anfragen gerne bitte an mich!

Denken Sie sich das eigentlich alles selbst aus?
Ja, Konzeption und inhaltliche Arbeit übernehmen die jeweiligen Organisatoren. Es kommt aber auch oft vor, dass jemand bei uns ins Büro stolpert und sagt: „Ich hab da eine Idee...“ Und dann wird zugehört und angenommen, und dann versuchen wir, das umzusetzen.

Eltern beschweren sich immer wieder, dass die Angebote für Kinder auf der Altonale zu teuer sind...
Ohja, die Funmodule und Karussells! Wir haben dieses Jahr versucht, weniger kommerzielle Bespaßung anzubieten, die Angebote der Schausteller reduziert und so wenig professionelle Anbieter wie möglich in den Kinderbereich aufgenommen. Unser Motto: Selbst agieren, selbst schaffen – das ist das Wichtigste. Und die meisten kreativen Angebote sind kostenfrei.

Eine Empfehlung für ältere Kinder und Jugendliche?
Die Neue Große Bergstraße! Dort finden während des Straßenfestes am Wochenende die „Altonale Street Games“ statt. Die Hamburger Skater Szene ist da vertreten und die Parkour-Leute, die Mitmach-Aktionen und Workshops anbieten. Frisbee aller Arten, bis hin zum „Disc-dogging“ mit Hunden. Dann das traditionelle Seifenkistenrennen. Und Creative Gaming: Computerspiele, die in echt auf der Straße nachgespielt werden.
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.