Schwerer Unfall auf der St. Pauli Hafenstraße

Der Punto hat nur noch Schrottwert. (Foto: hm)
Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am 1. November kurz vor Mitternacht auf der St. Pauli Hafenstraße.
Die 27-jährige Rahlstedterin Nasila P. (27) fuhr mit ihrer 20-jährigen Beifahrerin von den Landungsbrücken kommend in Richtung Altona. Auf Höhe Hausnummer 92 ist die Fahrbahn wegen einer Baustelle verengt, die Autos werden durch gelbe Markierungen ein Stück weit nach rechts geleitet. So bekommt der Gegenverkehr Platz.
Diese Verschwenkung hat die 27-Jährige in der Dunkelheit offenbar nicht erkannt - sie fuhr geradeaus weiter und stieß frontal mit einem entgegenkommenden Landrover Discovery zusammen. Dieser geriet ins Schleudern und prallte gegen ein Taxi.
Der Landrover-Fahrer (41) und der Taxifahrer (42) wurden nicht verletzt. Der Fahrer des Landrovers versuchte nach Zeugenbeobachtungen, die Fahrerin aus dem Punto zu befreien. Doch die Fahrertür klemmte, die junge Frau schrie vor Schmerzen und wollte sich nicht berühren lassen. Sie hatte sich den Oberschenkelhals gebrochen und wurde später mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gefahren. Ihre Beifahrerin kam mit schweren Prellungen davon. Der Punto hat nur noch Schrottwert.
Die St. Pauli Hafenstraße war bis 1.20 Uhr voll gesperrt. Die gelbe Leitlinie, die die Verschwenkung auf der Fahrbahn angezeigt hatte und im Laufe der Zeit auf dem Kopfsteinpflaster schon teilweise abgerieben war, ist weg. Sie wurde am Tag nach dem Unfall durch elastische, auffällig rote, etwa zehn Zentimeter hohe Fahrbahn-Trenner ersetzt.
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