Sag mir wo die Briefkästen sind

Statt Briefkasten Fahrrad mit Korb. Privatisierung der Postkästen?
Mein Vater schreibt gern und ist ein großer Fan der Schneckenpost, ich darf dann die Briefe zum Kasten tragen. Ist eigentlich auch kein Problem, denn an der Ecke Haubachstraße Schnellstraße hing ein Postkasten. Auf dem Weg zum Einkaufen Richtung Holstenstraße konnte man dort immer seine Briefe loswerden. Doch am 13. Januar war er nicht mehr da. Ich dachte erst an Metalldiebe, aber so ein Briefkasten ist bestimmt nicht aus Edelmetall gefertigt. Auch wenn er kaputt gegangen sein sollte, wird die Box auf alle Fälle umgehend ausgetauscht, da es ja wohl Ersatz-Briefkästen im Lager der Post gibt. Also machte ich mich mit meinem Stapel Einladungskarten, die Vater für seinen Geburtstag geschrieben hatte, weiter auf meinem Weg in Richtung Altona- Altstadt, ein Zahnarztbesuch stand an. Ich dachte dass im Verlauf sicher noch ein Briefkasten auftaucht, aber bis zu meinem Ziel an der Louise-Schroeder-Straße konnte ich keinen Postkasten erblicken.

Der Arztbesuch war schnell vorüber, denn das Lesegerät für die Versichertenkarten war defekt, so blieb der Bohrer heute kalt. Wie Abhängig wir von Computern werden wurde wieder mal deutlich. Ich machte weiter mit meinem Rundgang auf der Suche nach einem Briefkasten. Bis Mitte Große Bergstraße musste ich laufen, dort stehen zwei große Kästen in die ich Vaters Briefe werfen konnte, endlich. Zum Glück bin ich noch gut zu Fuß, aber für Menschen die nicht mehr „Schritthalten“ können wird es Zusehens schwieriger.
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Peter Wulf aus Altona | 25.01.2016 | 20:29  
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