Rund um die Ostsee für den guten Zweck

Das „Team Bäm!“ ist bereit. Foto: privat

Mehr als 240 Teams sammeln beim „Baltic Sea Circle“
Spendengeld – Marion Munter und das „Team Bäm!“ sind dabei

Gaby Pöpleu, St. Pauli

Über 240 Teams haben sich zur siebten „Baltic Sea Circle“-Rallye angemeldet. Darunter Frank Hardenack und sein „Team Bäm!“ und Marion Munter aus Bahrenfeld. Sie alle wollen mit ihren mehr als zwanzig Jahre alten Fahrzeugen in 16 Tagen 7.500 Kilometer einmal um die Ostsee fahren. Die betagten Autos, Motorräder und Transporter starten am 17. Juni am Fischmarkt, mit der Rückkehr wird am 2. Juli gerechnet.
Das Besondere an der vom „Superlative Adventure Club“ veranstalteten Baltic Sea-Rallye: Die Startgebühr und die Fahrtkosten werden von den Teams selbst getragen – zumindest sofern sie dafür keine Sponsoren finden. Und: Jedes Team muss 750 Euro für einen guten Zweck sammeln, dazu haben sich alle verpflichtet. Aber eigentlich wollen die meisten Teilnehmer vor allem Länder und Leute auf der Reise um die Ostsee kennenlernen – und nebenbei etwas Gutes tun.
Sie fahren für Kinder, Jugendliche und Flüchtlinge
Um Geschwindigkeit geht’s dabei eher nicht, Autobahnen sind tabu, die Navis werden zuhause gelassen und das Zelt schon mal „wild“ im Wald oder auf einem Parkplatz aufgeschlagen. Dafür ist das gute alte Kartenlesen angesagt.
Frank Hardenack startet mit vier Freunden anlässlich seines Junggesellenabschieds. Er möchte für „Hände für Kinder“, ein Projekt für behinderte Kinder, und das „Sage Hospital“, ein Kinderkrankenhaus im Senegal, sammeln. Weitere Infos gibts unter www.team-baem.de. Das Team Bäm! startet mit dem 26 Jahre alten amerikanischer Transporter GMC Vandura mit 5,7-Liter-Maschine namens „Brutus“. So ein Van sei vielleicht manchen aus der Serie „Das A-Team“ bekannt, mutmaßt Frank Hardenack. „Brutus“ ist jedenfalls fit für die Reise durch Dänemark, Schweden, Norwegen, Finnland, Russland, Estland, Lettland, Litauen, Polen und Deutschland.
Die 60-jährige Marion Munter steht sonst eigentlich nicht so gern im Vordergrund. Dort plaziert sie lieber ihren Volvo 245, ebenfalls Jahrgang 1991, mit dem sie um die Ostsee starten wird. Sie möchte über die Online-Spendenplattform „betterplace.org“ für die Autonomen Hamburger Jugendwerkstätten und das Projekt „Mission Lifeline Dresden“ (rettet Flüchtlinge aus dem Mittelmeer) sammeln.
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