Rojava - Frauenbefreiung und Basisdemokratie zwischen Krieg und Embargo

Wann? 03.09.2015 19:00 Uhr

Wo? Kölibri, Hein-Köllisch-Platz 12, 20359 Hamburg DE
Hamburg: Kölibri | Do. 03. Sept. 19:00 Uhr
Kölibri
Rojava
Bilder, Vortrag und Diskussion

Frauenbefreiung und Basisdemokratie zwischen Krieg und Embargo
mit Anja Flach, Ko-Autorin des Buches „Revolution in Rojava“ und Meike Nack, Mitarbeiterin der Stiftung der freien Frau in Rojava
Spenden gehen an die Stiftung der freien Frau Rojava.

Als der Aufstand und kurze Zeit später der mörderische Krieg in Syrien begann, entscheiden sich die KurdInnen für einen 3. Weg. Im Norden Syriens bzw. in Westkurdistan (Rojava) bauten sie erst in allen Orten Rätestrukturen und Selbstverteidigungskräfte auf.
Als der Krieg sie erreichte, befreiten sie ab 2012 ihre Regionen von den Truppen Assads. Genauso halten sie Distanz zur islamistisch-nationalistischen Opposition. Seitdem wird die Gesellschaft in radikal-demokratischer Weise neu strukturiert.
Heute hat fast jeder Straßenzug und jedes Dorf seine Kommune, die das politische, soziale und kulturelle Leben in kollektiver Art organisiert.
Anfang 2014 wurde in den drei Regionen in Rojava Cizîre, Kobanî und Efrîn die „Demokratische Autonomie“ ausgerufen.
Auch für die Frauen bedeutet Rojava Befreiung. Um einen Einblick in die alltägliche Organisierung der Frauen zu erhalten, wird Meike Nack, Mitarbeiterin der Stiftung der Freien Frauen in Rojava (mit Sitz in Qamislo) über die gesellschaftliche Situation der Frauen und Kinder und den Einfluss des Krieges auf die Bevölkerung informieren. Sie berichtet darüber, wie Frauen sich gemeinsam engagieren, um entgegen der Brutalität des Krieges und der patriarchalen Strukturen eine neue Gesellschaft aufzubauen.
Anja Flach, Ko-Autorin des Buches „Revolution in Rojava“ wird über die aktuelle Situation in Rojava u.a. im Kampf gegen den sogenannten Islamischen Staat sowie die geopolitischen Zusammenhänge berichten.
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