Revolution in Altona

Ganz großes Kino: Die berührende Schauspielkunst von Adam Bousdoukos und Pinar Erincin in „Revolution in Altona“ lässt keinen kalt. Foto: pr

Spannendes Schauspiel feiert Uraufführung im Altonaer Theater

Was hat die wiederholte Zerstörung eines Schuhmodegeschäfts mit einer niedergeschlagenen Arbeiterrevolte vor fast hundert Jahren zu tun? Um diese Frage kreist das Stück „Revolution in Altona“, das am Sonntag, 30. März, um 20 Uhr Premiere feiert im Altonaer Theater, Museumstraße 17.
Zur Geschichte: Die Revolutionäre damals glaubten an ihre Mission. Sie wollten die Welt verändern. In aussichtloser Lage gingen sie trotzig auf die Barrikaden. Und heute? Wieder gibt es Straßenschlachten. Wieder denken viele: So kann es nicht weitergehen. Das ist unsere Stadt. Wie wir hier leben, das sollen nicht Inves-toren und Großkonzerne entscheiden.
Doch die Lage ist verworren. Wer ist Freund, wer Feind? Welche Informationen sind verlässlich? Kann Gewalt sinnvoll sein? Ist Widerstand noch möglich oder sind Lifestyle und Konsum sowieso immer die Sieger? Der Riss geht mitten durch Familien: Ein junger Mann, dessen Vater ein großer Investor ist, schmeißt Steine in die Fenster der verhassten Schaufensterfassaden. Eine ältere Anwohnerin spendet dazu Beifall. Für den Ladenbesitzer, der alles in harter Arbeit aufgebaut hat, bedeutet der Schaden den Ruin. Und als dann die Liebe dazwischen tritt, geraten die Fronten vollends durcheinander.
Das Stück läuft bis einschließlich Freitag, 2. Mai. Tickets gibt es zum Preis von 17 bis 33 Euro im Vorverkauf. Restkarten gibt es jeweils an der Abendkasse.
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.