Rache eines Halteverbot-Schildes

Was erwartet der durchschnittliche Autofahrer, wenn er sein Auto im Halteverbot abstellt? Er hofft darauf, dass er einen Glückstag hat und gar nichts passiert. Er kalkuliert ein, dass er ein Ticket unterm Scheibenwischer vorfindet und 15 Euro Bußgeld zahlen muss. Wenns ganz schlimmt kommt: Abschleppen. Was er sicher nicht erwartet: ein Halteverbotsschild, das sich am Auto rächt.
Genau das aber begegnete dem Halter dieses Opel aus Heide, der kürzlich nachmittags an der St. Pauli Hafenstraße - übrigens zehn Meter entfernt von der Einfahrt zu einem Bezahl-Parkplatz - sein Auto direkt vor einem Halteverbotsschild abstellte. Als der Fahrer unterwegs war, vielleicht zu einem Bummel an der Elbe, fiel das Schild um und landete mitten auf seiner Motorhaube. Heftiger Lackschaden.
So fand Wochenblatt-Reporter Heinz Mann die Situation vor und machte gleich ein Foto. „Einen Strafzettel hatte das Auto nicht“, berichtete er. Da wird die Polizei sich gedacht haben:Dieser Autofahrer ist bestraft genug.
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