Premiere: „Ich rufe meine Brüder“

Premiere im Thalia Gaußstraße: Alicia Müller und Pascal Houdus zeigen unter der Regie von Anton Kurt Krause eine beeindruckende Leistung. Foto: Krafft Angerer

Schwedischer Autor greift ein brandaktuelles Thema auf

Amor ist Student, bester Kumpel, hilfsbereiter Cousin und fürsorglicher Enkel. Aber die Normalität bricht plötzlich für ihn zusammen, als in Stockholm eine Autobombe explodiert. Im Thalia in der Gaußstraße (Garage), wird am Sonnabend, 28. Februar, um 20 Uhr die Premiere von Jonas Hassen Khemiris Stück „Ich rufe meine Brüder“ gefeiert. Die Tickets gibt es für 26 Euro, ermäßigt zwölf Euro im Vorverkauf.
Der junge Amor (Pascal Houdus) glaubt plötzlich die Aufmerksamkeit aller auf sich zu ziehen. In jedem ihrer Blicke sieht er einen Verdacht. Seine Realität beginnt sich zu verschieben, als er anfängt, die diffuse Angst vor Islamistischem Terror auf sich zu projizieren. „Weiß du, ich bin nicht sicher, wie viel sich nur in meinem Kopf abspielt“, gesteht er seiner Jugendliebe Valeria (Alicica Müller).
Wieviel hat er wirklich mit dem Attentat zu tun? Schnell wird deutlich, wie leicht sich die Wahrnehmung von Täter und Opfer von Realität und Einbildung verwischt und manipulieren lässt. Nach „Invasion“ und „Wir sind Hundert“ zeigt das Thalia Gaußstraße mit „Ich rufe meine Brüder“ bereits das dritte Stück des schwedischen Autors Jonas Hassen Khemiri. Weitere Vorstellungen: Montag, 2. und Sonnabend, 7. März, jeweils um 20 Uhr. Eintritt: 20 Euro, ermäßigt neun Euro.
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