Pfandfrauen und Småland-Kinder...

Hat Kinder und Frauen abzugeben: Christian Mollerus.

Aufgeschnappt im Ikea Altona

„Wir haben ein paar Kinder zu vergeben. Die sitzen seit drei Monaten bei uns im Småland und werden einfach nicht abgeholt. Die werden allmählich ein bisschen teuer für uns.“
Das sagte mit unbewegter Miene Ikea-Chef Christian Mollerus bei der Spendenaktion letzte Woche.
Ein Scherz. Er bezog sich auf einen Zeitungsbericht. Darin hatte gestanden, dass Ikeas Kinderparadies Småland gelegentlich von einkaufenden Müttern als kostenloses Babysitting-Angebot missbraucht wird: Kind wird abgeliefert, Mutter huscht aus der Tür, geht „kurz“ auf der Großen Bergstraße shoppen ­–­ und hört natürlich die Durchsage nicht: „Der kleine Kevin möchte aus dem Småland abgeholt werden....“
Aber Mollerus setzte noch einen drauf: „Außerdem hätten wir noch ein paar Pfandfrauen abzugeben.“
Pfandfrauen? Im Ikea-Jargon sind das die Ehefrauen, die an der Kasse als Pfand von ihren Männern stehen gelassen werden. Dafür darf der Mann die eingekaufte Ware im Ikea-eigenen Einkaufswagen nach Hause schieben. Dort vergisst er dann gern, dass er den Wagen zurück-bringen und seine Fau wieder abholen muss...
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