Paula und Mirac kommen in die erste Klasse

Nach den Sommerferien kommt etwas ganz Neues – die Schule! Paula von der Kita Osterkirche. Foto: pr

Wie stellen sich zwei sechsjährige Kita-Kinder die Schule vor?

Von Christopher von Savigny. Ihren Namen können Paula und Mirac (beide 6) schon ganz gut schreiben - auch wenn es ein bisschen dauert. Aber das macht eigentlich nichts, denn die Schule beginnt für die beiden Kinder der Kita Osterkirche ja erst: Am Dienstag, 1. September, soll es endlich losgehen. Paula kommt in die Schule Bahrenfelder Straße, Mirac wird die Theodor-Haubach-Schule besuchen.

„Jetzt fängt wieder etwas Neues an!“, sagt Paula (6)

Wie stellen sich die beiden künftigen ABC-Schützen denn die Schule vor? „Ich freue mich schon“, sagt Paula erstmal. Und worauf? Sie muss ein bisschen überlegen. „Auf alles!“, erklärt sie kurz und bündig. Lesen, schreiben, rechnen, turnen, malen – irgendwie findet Paula alles interessant. Und dass sie überhaupt schon Buchstaben zu Papier bringt, ist ja keine Selbstverständlichkeit. „Das bringt mir der Papa bei!“, sagt Paula stolz. Ihr Kita-Freund Mirac hat eine ältere, 13-jährige Schwester, von der er sich immer etwas abguckt. Das Interesse für Bücher zum Beispiel. Außerdem will er unbedingt Fußball spielen. „Das mache ich am liebs-ten“, erklärt Mirac. Für die künftigen Erstklässler haben die Schulen bereits Schnupperstunden veranstaltet, sodass nicht alles ganz neu sein wird. „Meine Lehrerin kenne ich schon“, sagt Paula.

Von ihren Freunden werden die beiden Sechsjährigen nicht alle an der Schule wiedersehen. „Ich nur zwei“, sagt Mirac. Macht aber nichts. „Ich finde bestimmt neue Freunde!“ Paula ist ein bisschen traurig, dass ihre Kita-Zeit nun vorbei sein soll. „Aber dafür fängt jetzt wieder etwas Neues an“, fügt in sehr ernstem Tonfall hinzu.

Die Kita Osterkirche gibt seit diesem Jahr erstmals eine interne „Abschiedszeitung" heraus, in der die künftigen Erstklässler ihre schönsten Erlebnisse beschreiben – auch in Form von gemalten Bildern. „Der Übergang von der Kita in die Schule ist ein wichtiger Abschnitt, den man bewusst erleben sollte“, sagt Kitaleiterin Natalie Agel. Auch für die Betreuer sei es oft nicht einfach, „ihr“ Kind an die Schule abzugeben. „Deshalb haben wir bei uns eine Reihe von Ritualen, die einfach dazugehören.“ Den gemeinsamen Ausflug – in diesem Jahr führte er in den Wildpark Schwarze Berge – haben sie schon hinter sich. Als Abschluss folgt dann der Gottesdienst in der Christianskirche drei Tage vor Schulbeginn.
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