Ostsee und Nordsee immer im Blick

„Hauptsache, Wasser ist in der Nähe!“, erklärt Monika Breuch-Moritz.

Vorgestellt: Monika Breuch-Moritz, Präsidentin des Bundesamtes für Seeschiffffahrt und Hydrographie.

Monika Breuch-Moritz (61), geboren in Andernach, leitet seit dem 1. Oktober 2008 das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) in der Bernhard-Nocht-Straße 78. Die studierte Meteorologin leitete davor im Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Stadtentwicklung das Referat „ Klima- und Umweltpolitik in der Seeschifffahrt“. Immer wieder betont sie, wie wichtig kontinuierliche und flächendeckende Messungen sind, um Zustand und Entwicklung von Nord- und Ostsee zu dokumentieren. Nur aufgrund verlässlicher Daten könne man Schlüsse ziehen, eventuelle negative Entwicklungen vorhersehen und zum Schutz der Meere reagieren. Ihr besonderes Anliegen: Verschärfung der Emisionsvorschriften für die Seeschiffahrt. Das Elbe Wochenblatt stellt die private Monika Breuch-Moritz vor.

Sie kommen vom Rhein, sie arbeiten an der Elbe: Welchen Fluss ziehen Sie vor und warum?
Jeder Fluss hat seinen Reiz: Der Rhein fließt durch eine der schönsten Landschaften Deutschlands. Die Elbe ist der spannendste Fluss. Allein das gezeitenbedingte Einlaufen und Auslaufen der Elbe zu beobachten begeistert mich.

Oder sind Sie eher ein Meer-Typ als ein Fluss-Typ?
Mehr ein Meer-Typ. Ich liebe die Weite. Aber trotzdem gilt für mich: Hauptsache, Wasser ist in der Nähe.

In welchem Stadtteil sind Sie in Hamburg zu Hause?
In der HafenCity mit - eingeschränktem - Blick auf Wasser.

Land-Hobbys? Wasser-Hobbys? Ich fotografiere gern Land und Wasser, besonders das Meer mit seinen unterschiedlichen Facetten. Außerdem habe ich seit langem einen Motorbootführerschein. Diesen Sommer werden wir die Mecklenburger Seenplatte befahren.

Werden Sie seekrank?
Bei Windstärke 12 bestimmt.

Ihr aufregendstes Erlebnis auf dem Wasser?
Als Studentin habe ich an einer sehr spannenden Forschungsexpedition auf See teilgenommen. Messeinsätze auf dem Wasser, fliegende Fische oder eine vorbeiziehende Wasserhose – das ist unvergessen.

Was ist das Schönste an Ihrer Tätigkeit als Präsidentin des BSH?
Zu sehen, mit welcher Begeisterung die Menschen im BSH arbeiten und sich für ihre Aufgaben engagieren. Mit unserem Einsatz für die Schifffahrt und das Meer erfüllen wir viele spannende Fachaufgaben, die für gute Lebensbedingungen, Wissenschaft, Wirtschaft oder die Menschen an der Küste wichtig sind.
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