Osterfeuer: Randale in Oevelgönne, Unfall in Blankenese

Wo haben die Blankeneser nur all die alten Weihnachtsbäume gehortet, die jetzt zum Osterfeuer an den Strand geschleppt wurden?
Das Wetter war viel besser als angekündigt. Unter blauem, wenn auch kaltem Himmel konnten die Blankeneser ihre Osterfeuer aufschichten. Und auch am Ostersonnabend, als die Feuer loderten, trübte kein Regentropfen die Feierlaune.
Trotzdem kamen weniger Zuschauer als sonst; 26.000 Menschen sollen in diesem Jahr an den Strand gepilgert sein. Die Osterfeuer verliefen vorwiegend friedlich. 25 Mal musste die Polizei ausrücken, nach Auskunft eines Polizeisprechers „ganz normal“.
Einen Unfall gab es in Blankenese bei einem Feuer unweit vom Strandhotel. Dort fielen schrägstehende Baumstämme um, die als Stützen für das Feuer gedacht gewesen waren; zwei Menschen wurden verletzt und mussten vom Notarzt behandelt werden.
In Oevelgönne gab es am Karfreitag wegen eines Feuers eine Auseinandersetzung mit Polizei-Einsatz. Am Oevelgönner Strand sind Osterfeuer verboten, weil der Strandbereich zu eng ist und viele reetgedeckte Häuser in der Nähe stehen. Erlaubt sind lediglich kleinere Lagerfeuer.
Über das, was ein Lagerfeuer ist, gingen die Meinungen von einigen Feiernden und der Polizei auseinander. Das Resultat: Ein laut Beobachtern „völlig überzogener“ Einsatz der Polizei. Zwei Personen wurden wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt angezeigt. Die Betroffenen erstatteten ihrerseits Anzeige gegen die Polizei wegen Körperverletzung und Freiheitsberaubung.
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