„Osdorf alpin“‘am Born

Osdorfer Born alpin: Schüler der Geschwister-Scholl-Stadtteilschule konnten sich unter fachkundiger Anleitung am Immenbusch vom elften Stock abseilen lassen. Nicht jeder wollte da allerdings mitmachen.

„Stadtteiltourismus Osdorfer Born“: besondere Visitenkarte eines besonderen Wohnorts

Von Reinhard Schwarz.
Skilanglauf am Osdorfer Born? Abseilen vom Berg im Geiste Luis Trenkers? Nicht möglich? Doch! Beim Aktionstag „Osdorf Alpin“ umrundeten Mädchen und Jungen der Geschwister-Scholl-Stadtteilschule am Immenbusch einen Parcours mittels Trockenski, also auf Rollen. Andere ließen sich unter fachkundiger Anleitung vom elften Stock eines Hochhauses im Immenbusch abseilen. Musikalisch umrahmt wurde das Ereignis von einem alpinen Schulchor, im Hintergrund wurde ein Bergpanorama aus Pappe platziert.
Stärken des Stadtteils sollen bekannt gemacht werden
Möglich wurde diese Aktion durch die Initiative „Stadtteiltourismus Osdorfer Born“. Dahinter steckt eine ganze Reihe von Gruppen und Einrichtungen, die den Wohnort am Rande der Osdorfer Feldmark aufwerten wollen.
„Als Initiative der Wohnungsunternehmen und des Born Centers hat 'Stadtteiltourismus Osdorfer Born' das Ziel, die Stärken und die vielen positiven Veränderungen des Stadtteils zu bündeln und bekannt zu machen“, erklärte Caroline Bolte von Pro Quartier, einer Tochterfirma der Saga/GWG. Als besondere Visitenkarte des Borns wurde eine aufklappbare Karte mit den Angeboten im Stadtteil und drumherum kostenlos verteilt. Als Herausgeber der Klappkarte firmieren neben der Saga verschiedene Baugenossenschaften und das Born Center.
Darüber hinaus fertigten Schüler der Geschwister-Scholl-Stadtteilschule gemeinsam mit Künstlern der Altonaer Victoria-Kaserne Piktogramme an – kleine Symbole auf Postkarten, die eine Botschaft übermitteln sollen wie etwa „Res-pct“. Kein Schreibfehler, sondern das Kürzel für „Respekt“.
Schulleiterin Karin Natusch begrüßte die Teilnahme „ihrer“ Schüler: „Wir wollen auch in andere Stadtteile gehen, und dort unsere Projekte vorstellen, um für ein positives Miteinander zu werben.“
Und was sagen die Schüler? „Die Aktion gefällt mir, ich finde es eine gute Idee, dem Osdorfer Born ein besseres Image zu geben“, kommentiert Baris (15), Schüler der 9c. Schülerin Arooj Ahmad (16, 9c) gibt sich zurückhaltend-skeptisch: „Die Aktion finde ich gut. Ich habe geholfen mit aufzubauen, es machte auch Spaß, dem Langlauf zuzugucken. Aber mehr als einmal im Jahr sollte man das nicht machen.“
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