Neues Zahnmobil für Flüchtlinge

Das neue Zahnmobil steht für seinen Einsatz in Hamburger Flüchtlingsunterkünften bereit. Foto: pr

Großspende: Rotes Kreuz hat jetzt ein Fahrzeug angeschafft

Von Angela Dietz. Flüchtlinge, die in Erstaufnahme-Einrichtungen in Hamburg leben, können ab sofort zahnmedizinisch besser versorgt werden. Heute wird die rollende Zahnarztpraxis in der Altonaer Geschäftsstelle des DRK-Kreisverbandes Hamburg Altona und Mitte, Langbehnstraße 4, in Anwesenheit von Spender Claus Heinemann und Staatsrätin Elke Badde von der Gesundheitsbehörde, an DRK-Geschäftsführer Jörg Theel übergeben.
„Während ihrer Flucht haben Flüchtlinge nicht immer die Möglichkeit, regelmäßig die Zähne zu putzen“, erklärt Kreisgeschäftsführer Jörg Theel. Später, nach ihrer Ankunft in Deutschland, müssen sie als Asylsuchende oft lange auf eine Behandlung warten. „Viele Praxen, die sich in der Nähe von Erstaufnahmeeinrichtungen befinden, sind ausgelastet. Dazu kommt, dass die Zahnarztdichte in der Umgebung der Unterkünfte oft nicht besonders hoch ist.“

Praxis gesucht, die Instrumente sterilisiert

60.000 Euro spendete die Gebrüder Heinemann SE & Co KG für die Anschaffung des Fahrzeugs. Der umgebaute Rettungswagen ist unter anderem mit einem Zahnarztstuhl und einem Röntgengerät ausgestattet. So können sogar komplexe Behandlungen vor Ort vorgenommen werden. Der Bus kann von allen Hamburger Erstaufnahme-Einrichtungen angefordert werden.
Um den laufenden Betrieb sicherzustellen, bittet Jörg Theel um weitere Unterstützung: „Neben ehrenamtlichen Zahnärzten, Zahnarzthelfern und Fahrern sind wir auch auf Geld- und Materialspenden angewiesen. Außerdem würden wir uns freuen, wenn sich eine Zahnarztpraxis findet, die die Sterilisation der Instrumente übernimmt.“
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