Neue giftige Mitte Altona?

Aufgewühltes Erdreich auf der Baustelle "Mitte-Altona".
Kommen meine Kopfschmerzen vom Lärm der Bahn? Die „Quietschkurve“ im Gleisdreieck Hamburg Altona soll es ja auf 115 Dezibel bringen. Könnte es am Krach der Baumaschinen liegen, die seit den frühen Morgenstunden Container umher schieben? Oder hat mich schon die Krebswolke vergiftet, die vom „Bagger-Ballett“ aufgewirbelt herüber weht? Ein Blick aus dem Fenster beruhigt mich etwas. Ich sehe Mütter und Väter mit Kinderwagen sorglos spazieren gehen, Schüler laufen fröhlich die Straße entlang, und die Bauarbeiter auf dem Bahngelände tragen keine Schutzanzüge oder Staubmasken. Ist wohl nur die normale Paranoia, die mich nervös macht. Zeitungen berichteten letztes Jahr von krebserregenden Stoffen und Schwermetallen, die sich dort im Boden und Grundwasser befinden. Als Anlieger macht man sich da schon Sorgen, denn bei den Erdarbeiten, die jetzt durchgeführt werden, staubt es, und das Gift könnte sich in der Umgebung verteilen. Da uns Anwohnern nicht geraten wurde, Türen und Fenster geschlossen zu halten, ist bestimmt alles in Ordnung. Die Sanierung des Bahngeländes für die „Neue Mitte Altona“ hat begonnen.


Bildzeitung vom 18.09.2013
http://www.bild.de/regional/hamburg/krebserregende...
Abendblatt vom 19.09.2013
http://www.abendblatt.de/hamburg/altona/article120...
Hamburg1 vom 19.02.2014
http://www.hamburg1.de/aktuell/Zu_laut_zum_Leben-2...
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1 Kommentar
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Peter Wulf aus Altona | 21.03.2014 | 18:24  
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