Neue Formen der Erinnerung: Sound in the Silence

Tanzen in den Ruinen des ehemaligen deutschen Offizierscasinos in Borne Sulinowo, Polen. Foto: Marcin Oliva Soto
Vernissage und Film am 24.6.14, 19 Uhr im Augustinum

Die MOTTE beteiligt sich mit diversen Beiträgen auf der diesjährigen altonale. In Kooperation mit der film altonale zeigt die MOTTE in Gedenken an den Künstler und Filmemacher Jens Huckeriede eine Fotoausstellung und Filmdokumentationen, die während des dreijährigen Projektverlaufs von „Sound in the Silence“ entstanden sind.
Vor seinem Tod im Dezember 2013 hat Regisseurin Ann Kimminich ein Werkinterview mit Jens Huckeriede gedreht - diese Tide Produktion wird als Premiere zu sehen sein.

Der Film „sound in the silence“ ist unter der künstlerischen Leitung und Regie von Jens Huckeriede 2011/2012 entstanden und zeigt die künstlerische Arbeit mit Jugendlichen aus Altona und Koszalin/Polen in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme. "sound in the silence" - ein Film von Jens Huckeriede, D 2013, 62 Minuten, digital. "Der Film dokumentiert die Erarbeitung einer Performance von Schülern aus Koszalin/Polen und Hamburg in dem ehemaligen Konzentrationslager Neuengamme. Unter der Anleitung von Tänzern, Musikern und Rappern aus New York, San Francisco und Hamburg lassen sich die Jugendlichen fünf Tage lang auf diesen Ort und seine Geschichte ein. Trotz anfänglicher Vorbehalte und offen geäußerter Ängste, ausgerechnet hier zu tanzen oder zu singen, beginnt ein Prozess, in dem die Schüler beider Nationen eine eigene, sehr bewegende Ausdrucksform finden, sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen. Ein Film über neue Formen des Umgangs mit der deutschen Geschichte und über die Freiheit der Kunst." (Thede Filmproduktion)

Die film altonale zeigt "sound in the silence" am 24.6.14 um 19 Uhr im Augustinum und im Anschluss um 20.30 das Werkinterview.

Die Veranstaltung wird von Mitarbeitern der MOTTE begleitet, um die Idee und die Motivation zu „Neue Formen der Erinnerungsarbeit“ mit dem Publikum zu diskutieren.

In der Ausstellung ist außerdem das Videotagebuch Borne Sulinowo von Johannes Kubin zusehen, das die zweite Begegnung der Schüler des Gymnasiums Altona und des Gymnasiums Nr. 3 Koszalin in Borne Sulinowo (ehemals Groß Born), Polen, dokumentiert.

Ausstellung und Filminstallationen täglich 10-20 Uhr ab 25.6. bis 6.7.14 im Augustinum, Neumühlen 37, Eintritt frei.
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