Neue Bezirksversammlung startet am 19. Juni

20 Frauen und 31 Männer aus sechs Parteien bilden die Bezirksversammlung Altona, das größte Gremium der Lokalpolitik. Sie werden in den nächsten fünf Jahren die Politik im Bezirk Altona bestimmen, der von Rissen im Westen bis nach St. Pauli im Osten reicht. Einmal im Monat kommen die gewählten Lokalpolitiker in der Bezirksversammlung zusammen. In den Wochen dazwischen tagen regelmäßig verschiedene Ausschüsse. (Foto: rs)
Die erste Bezirksversammlung nach den Bezirkswahlen vom 25. Mai tagt am Donnerstag, 19. Juni, um 18 Uhr im Rathaus Altona, Platz der Republik 1, Kollegiensaal, erster Stock. Besuchertribüne: II. Stock.

Wer sitzt in der neuen Bezirksversammlung?
Die SPD stellt mit 16 Mitgliedern die größte Fraktion, gefolgt von der CDU-Fraktion und der Fraktion der Grünen mit jeweils zwölf und der Fraktion der Linken mit sieben Mitgliedern. FDP und AfD sind mit je zwei Mitgliedern vertreten.

Was steht auf der Tagesordnung?
Der Alterspräsident, das ist die Person, die am längsten in der Bezirksversammlung dabei ist, hält eine Rede. Das Präsidum wird gewählt. Anzahl und Besetzung der Ausschüsse wird festgelegt. Die Fraktionsvorsitzenden und die Vertreter der politischen Gruppen ohne Fraktionsstatus (FDP und AfD) geben Erklärungen zu ihrer zukünftigen politischen Arbeit für Altona ab.

Wie viele Männer, wie viele Frauen sind in der neuen Bezirksversammlung?
20 Frauen, 31 Männer. Während bei AfD, Linken und SPD Männerüberschuss herrscht, haben CDU und Grüne je sechs Männer und sechs Frauen in ihren Fraktionen. Fifty-fifty auch bei der FDP: ein Mann, eine Frau.

Wie viele Neue?
19, davon zehn Frauen, neun Männer.

Wie alt ist die Bezirksversammlung? Lorenz Flemming, Fraktionschef der FDP, 1943 geboren, ist der Älteste in der Bezirksversammlung. Die Jüngste: Annemarie Hovingh (SPD), Geburtsjahr 1987. Zwei der neu Hinzugekommen sind unter 30. Durchschnittsalter der Altonaer Parlamentier: 49 Jahre.

Gibt es schon Anträge ?
Ja. Ein Thema wird sein: Wie viele und welche Ausschüsse werden eingesetzt? Da gibt es Differenzen: Die Grünen wollen die Regionalausschüsse einstampfen, die SPD will sie retten und dafür Fachausschüsse opfern. Klar ist: Die Zahl der Ausschüsse muss aus Spargründen reduziert werden.
SPD und Grüne werden beantragen, die Straßen in der neuen Mitte Altona nach Frauen zu benennen. Die CDU fordert in einem Antrag: Keine Bebauung auf der Grünfläche um St. Trinitatis.
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