Musik verbindet

Rolf Zuckowski war zu Besuch bei den Schülern der Fridtjof-Nansen-Schule und ihren Gästen aus der Flüchtlings-Erstunterkunft an der Schnackenburg-Allee. Seit neun Monaten treffen sich Schüler von drei Klassen der Grundschule regelmäßig mit gleichaltrigen Flüchtlingskindern, um miteinander zu spielen. (Foto: pr)

Komponist Rolf Zuckowski sang für Flüchtlingskinder und Schüler der Fridtjof-Nansen-Schule.

Rolf Zuckowski war zu Gast in der Fridtjof-Nansen-Schule. Dort sang und spielte der Musiker und Komponist mit den Schülern und Flüchtlingskindern aus Syrien, Afghanistan, dem Iran, Kosovo, Albanien oder Serbien, die in der Zentralen Aufnahmestelle in Bahrenfeld leben.
Im Rahmen des Flüchtlingsprojektes der Luruper Grundschule treffen sich seit neun Monaten drei Klassen regelmäßig mit gleichaltrigen Kindern aus dem Container-Lager am Rande des Volksparks. Die Jungen und Mädchen besuchen einander gegenseitig in der Schule oder im Flüchtlingslager, um miteinander zu spielen, Fußball zu spielen, zu backen, Müll zu sammeln, zu basteln oder zu singen.
Rolf Zuckowski, der auf die Anfrage der beiden Organisatorinnen Maren Schamp-Wiebe (Lehrerin) und Christine Süllner (Elternratsvorsitzende) spontan zugesagte hatte, verbrachte einen ganzen Vormittag mit den insgesamt sechs Patenklassen.
Obwohl sie nur wenig Deutsch verstehen, begriffen die Kinder aus dem Flüchtlingslager, die in den letzten Monaten und Jahren Krieg, Flucht und Verlust miterleben mussten, die Botschaft seiner Lieder.
Beeindruckt zeigte sich Schulleiterin Karin Gotsch beim Abschied: „Es war schön, mit zu erleben, wie Musik Kinder aus verschiedensten Kulturen, Sprachen und Lebensumständen verbindet.“
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