Mit Jeffrey Tate auf der Bühne

Laeiszhalle: Hamburger Symphoniker präsentieren das Programm für die neue Saison.

Von Christopher von Savigny.
Neustadt. Was für ein Ort für eine Programmvorstellung: Mitten auf der Bühne des Großen Saals der Laeiszhalle gewährten Chefdirigent Jeffrey Tate und Intendant Daniel Kühnel einen Einblick in die Konzertsaison 2015/2016 der Hamburger Symphoniker. Genutzt wurde eine normale mittägliche Probenpause – während die Musiker neugierig vom Rang herunter auf die versammelte Journalistenschar blickten. Der ungewöhnliche Rollentausch währte etwa eine Stunde. Anschließend setzte der Maestro seine Probe fort.
Zum Programm: Im Rahmen der Lutherdekade beschäftigen sich die Hamburger Symphoniker auch zu Beginn der neuen Spielzeit (2015/2016) mit den Auswirkungen der Reformation auf die Musik. Gespielt wird am 20. September die h-Moll-Messe von Johann Sebastian Bach. Weiterhin auf dem Terminplan stehen die musikalisch anspruchsvolle symphonische Studie „Falstaff“ von Edward Elgar (21. Februar 2016) sowie eine konzertante Aufführung von Leonard Bernsteins Comic Operetta „Candide“ (1. Mai 2016).
Von September 2015 an haben die Symphoniker namhafte Solisten und Dirigenten zu Gast, von denen viele ihr Debut in der Laeiszhalle geben: Zu den bekanntesten dürfte Daniel Barenboim gehören, der am 19. November Brahms' zweites und Beethovens drittes Klavierkonzert zu Gehör bringt. Dirigent Tate über die kommende Saison: „In den vergangenen Jahren ist hier Außerordentliches entstanden, ich bin ungeheuer stolz auf das Orchester. Die nächste Saison zeigt beispielhaft, zu welcher Vielfalt die Hamburger Symphoniker inzwischen fähig sind.“
Mit der Zuschauerauslastung zeigte sich Intendant Kühnel zufrieden: „Sämtliche Konzerte seit Saisonbeginn haben im Schnitt zehn Prozent mehr Zuhörer als die fünf Spielzeiten davor.“ Angesichts eines stabilen Budgets kündigte er an, insbesondere bei Sondervorstellungen finanziell mehr riskieren zu wollen. „Es kommt für uns darauf an, noch erfinderischer zu sein, uns noch mehr zu zeigen“, so Kühnel.
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