Massen-Karaoke im Park

In der ersten Juni-Hälfte ist Altona Hauptstadt der Musiker und Künstler, der Autoren und Theatermacher.

Was gibts Neues auf der Altonale? Teil II.

Die Altonale, Altonas großes Kultur- und Straßenfest, wird dieses Jahr zum 14. Mal gefeiert. Vom 31. Mai an ist Altona zwei Wochen lang Hauptstadt der Maler, Fotografen, Musiker, Designer und Autoren. Am Wochenende 15. bis 17. Juni wird das Kulturfestival mit einem Straßenfest - dem drittgrößten in Hamburg nach Alstervergnügen und Hafengeburtstag - beendet. Der neue Altonale-Geschäftsführer Manfred Pakusius hat neue Ideen. Das Wochenblatt stellt sie vor.
Der Platz der Republik wird die „Achse des Edlen“. Hier finden sich am letzten Wochenende der Altonale musikalische Darbietungen der besonderen Art: Klassik, Jazz - sogar ein Gebärdenchor tritt im Park auf. Witzig: Geplant ist auch ein Massen-Karaoke. Pakusius: „Wir hoffen auf mindes-tens 500 Mitsänger!“
Der beliebte riesige Flohmarkt soll durch das neue Edel-Motto nicht verdrängt werden. Die Händler können wie eh und je entlang Museumstraße und Max-Brauer-Allee rechts und links vom Park ihre Stände aufbauen. Aber: „Wurst und Bier wirds hier nicht mehr geben“, sagt Altonale-Chef Pakusius. An der grünen Achse zwischen Rathaus und Stuhlmannbrunnen soll Feineres - zum Beispiel Wein vom Winzer und Flammkuchen - gereicht werden.
Russland ist 2012 Partnerland der Altonale. Das Altonaer Rathaus wird sich für die Tage des Straßenfestes in „Klein-Russland“ verwandeln. Für 2013 hoffe Pakusius übrigens auf das heiße Kontrastprogramm: Er wünscht sich dann Brasilien als Partnerland. Heiß wird es aber auch dieses Jahr hergehen, etwa bei der „Datscha Party“ am Altonale-Sonnabend, 16. Juni, in der Fabrik.
Stichwort Kunst: Der Kunstmarkt wird sich ausdehnen bis zum Ottenser Marktplatz; daran schließt sich in diesem Jahr zum ersten Mal ein „Design Markt“ an, auf dem regionale Designer Mode, Schmuck und Gebrauchsgegenstände anbieten.
Der traditionelle Mittelaltermarkt am Klopstockplatz heißt ab sofort „Alt-Altona“. In Zusammenarbeit mit Wolfgang Vacano vom Stadtarchiv Altona und dem Stadtteilarchiv Ottensen soll hier in diesem Jahr mehr Altona-typisches zu sehen und zu erleben sein.
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