Marie-Jocelyn tanzt auf der Altonale

Die Altonale ist ein großes Fest. Aber oft wird vergessen, dass auch das größte Fest aus vielen kleinen einzelnen Anstrengungen zusammengesetzt ist. Da sind Menschen, die schleppen und hämmern und zusammenbauen und fahren. Menschen, die notieren und telefonieren und planen. Menschen, die aufpassen und Ordnung halten. Menschen, die wilde Einfälle haben und sie mühevoll in die Wirklichkeit transportieren. Menschen, die malen, die schreiben, die vorlesen. Und natürlich Menschen, die singen, tanzen und spielen. Und dafür viele Monate lang trainiert und geübt haben.
Zu diesen gehört Marie-Jocelyn Agnikoi, sieben Jahre jung. Noch. Zwei Tage nachdem die Altonale zu Ende geht, feiert sie ihren achten Geburtstag. Neun Kinder hat sie einladen dürfen, am Wochenende gehts - gutes Wetter vorausgesetzt - zum Feiern an den Elbstrand.
Vor dem Geburtstag kommt aber die Altonale. Und Marie Jocelyn tanzt. Mittags um 12 Uhr, am Sonntag, 16. Juni, mit ihrer Tanzgruppe von dance & move. Sie haben ihren Auftritt auf der Bühne in der Friedensallee vor den Zeisehallen.
Hat sie schon Lampenfieber? „Nein“, sagt sie, „früher hatte ich, aber jetzt nicht mehr“. Früher? Wie lange tanzt sie denn schon? Drei Jahre; unter anderem ist sie schon in der Fabrik in Ottensen aufgetreten. Alter Bühnenhase also.
Was dürfen die Zuschauer auf der Altonale denn von ihrer Tanzgruppe erwarten? Jocelyn wiegt bedenkenvoll den Kopf. „Ich weiß nicht, ob ich dir das verraten darf.... ich glaube nicht. Aber: Es hat was mit Katzen zu tun!“ Und dann tanzt sie ein bisschen vor.
So viel sei gesagt: Es sind sehr gelenkige Katzen, die die Zuschauer zu sehen bekommen werden.
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