Marianne Paszeitis gestorben

Marianne Paszeitis war Lokalpolitikerin im besten Sinn des Wortes. (Foto: pr)

Die SPD-Politikerin setzte sich mit Herz und Verstand für die Belange von Altonas Senioren ein und kämpfte unermüdlich für die Rechte der Alten.

Marianne Paszeitis ist am vergangenen Donnerstag nach längerer Krankheit gestorben. Nicht nur die Luruper Sozialdemokraten, zu denen sie gehörte, werden um sie trauern. Marianne Paszeitis war Lokalpolitikerin im besten Sinn des Wortes: engagierte Kümmerin, bodenständig, bescheiden, freundlich – aber furchtlos, wenn es darum ging, sich für die zu engagieren, die ihre Hilfe brauchten. Vor allem Altonas Senioren konnten auf sie zählen.
Im Oktober war sie noch fit genug, sich einen großen Wunsch zu erfüllen: Sie feierte ihren 80. Geburtstag mit den langjährigen Weggefährten der SPD. Auf der Jahresabschlussfeier der SPD Lurup im Dezember wurde sie für ihre Ver-
dienste mit dem Ehrenbrief für besonderes Engagement in der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands und der Willy- Brandt-Gedenkmedaille in Silber geehrt.
Marianne Paszeitis trat vor 25 Jahren in die SPD ein. Schnell hatte sie ihr Arbeitsfeld gefunden: die Belange der Senioren. Sie war Mitbegründerin der Arbeitsgemeinschaft 60plus und lange Zeit deren Vorsitzende. 20 Jahre lang wirkte sie im Vorstand des Seniorenbeirates in Altona mit, hat unter anderem die nicht mehr wegzudenkenden, beliebten Seniorentage mit ins Leben gerufen. Elf Jahre lang war sie stellvertretende Vorsitzende des Landesseniorenbeirats. Sie hatte den Ehrenvorsitz des Seniorenbeirates Altona inne
Marianne Paszeitis kannte sämtliche Seniorenheime und hat unermüdlich für die gute Pflege alter Menschen gekämpft. Auch das Wochenblatt hatte in Marianne Paszeitis eine verschworene Partnerin, wenn es darum galt, Missstände in Pflegeeinrichtungen aufzu-
decken und anzuprangern.
„Berühmt berüchtigt“ sei sie für ihren Einsatz für die Rechte der Alten, sagte sie gerne und lachte dabei ihr ansteckendes, herzliches Lachen.
Neun Jahre lang, von 2000 bis 2009, saß Marianne Paszeitis für die SPD in der Bezirksversammlung, zeitweise als Vorsitzende des Sozialausschusses. Thomas Adrian, Fraktionsvorsitzender der SPD: „Mich hat diese Todesnachricht sehr traurig gemacht. Marianne Paszeitis war sehr, sehr engagiert und eine herzensgute Frau.“
Respekt hatte sich Marianne Paszeitis über die Grenzen der SPD hinaus verdient. Uwe Szczesny, Fraktionsvorsitzender der CDU: „ Sie war in ihrem politischen Handeln hundertprozentig ehrlich und immer darauf ausgerichtet, im sozialen Bereich zu helfen.“
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