LINKE erfolgreich: Mehrheit der Bezirksversammlung für mehr Schulzahnärzte!

Regelmäßige schulzahnärztliche Untersuchungen - Wichtig für die Zahngesundheit der Kinder!

Ab 2015 wird im Schulzahnärztlichen Dienst des Gesundheitsamtes Altona erneut eine Zahnarztstelle gestrichen, so dass künftig nur noch ein Zahnarzt mit einer vollen Stelle beschäftigt wird, vgl. Protokollauszug. Dies hat zur Folge, dass ab 2015 nur noch rund ein Drittel aller Schulkinder untersucht werden kann.

Die Altonaer LINKSFRAKTION hatte daher die Kürzungen beim Schulzahnärztlichen Dienst in der Bezirksversammlung am 25. September 2014 beantragt, die Finanzbehörde aufzufordern ab 2015 im neuen Doppelhaushalt wieder die finanziellen Mittel für mindestens drei volle Schulzahnarztstellen bereitzustellen, vgl. Antrag. Mit drei Schulzahnarztstellen wäre gesichert, dass alle Kinder regelmäßig untersucht werden. CDU, DIE GRÜNEN und FDP unterstützten diesen Antrag der LINKSFRAKTION, so dass er mehrheitlich beschlossen werden konnte. Lediglich die Senatspartei SPD und die beiden AFD-Vertreter enthielten sich. Zur Begründung des Antrags führte die LINKSFRAKTION weiter aus: Auf der Internetseite der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz heißt es dagegen: „Alle Schulkinder von der Vorschule bis einschließlich 6. Klasse werden einmal im Jahr untersucht.“ Dies entspricht aber bereits in den letzten Jahren nicht mehr der Praxis und infolge der erneuten Stellenkürzung wird sich die Situation 2015 weiter verschlechtern. Die jährliche Untersuchung aller Schulkinder von der Vorschule bis einschließlich der 6. Klasse ist aber eine gesetzliche Pflichtaufgabe, § 34 HmbSchulG. In den Bereichen der „Frühen Hilfen“ und der Früherkennung kindlicher Vernachlässigung kommt dem Schulzahnärztlichen Dienst eine wesentliche Bedeutung zu. Kindesvernachlässigung und -misshandlung haben sehr oft dramatische Folgen für die Zahngesundheit. Die Kinder- und Jugendgesundheitsdienste haben daher eine zentrale Funktion bei der Früherkennung erster Anzeichen von Kindeswohlgefährdung (vgl. Wempe/Petrakakis, in: Zahnärztlicher Gesundheitsdienst, 2010 (Heft 3), S. 11). Es ist daher unerlässlich, die Personalausstattung des Schulzahnärztlichen Dienstes unverzüglich so zu verbessern, dass wieder die Zahngesundheit aller Schulkinder regelmäßig untersucht werden kann. Dies erfordert eine personelle Ausstattung des Schulzahnärztlichen Dienstes mit drei vollen Schulzahnarztstellen. Mehr Informationen: www.karstenstrasser.de
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